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100% Original
Mongolei

100% Original

Bevor wir unsere Reise gestartet haben, ließen wir unsere super leichten und warmen Schlaftüten zu Hause. War es eine gute oder schlechte Entscheidung? Nein, ihr werdet die Schlaftüten niemals gebrauchen! Ihr übernachtet eh immer in Hostels und bei Bekannten oder Freunden. Beim Couchsurfing habt ihr immer Bettwäsche und sonst reicht euch ja euer Baumwollinnlet völlig aus! Bla bla bla… Diverse Foren im Internet und Expertenratschläge und alle meinen sie, wir bräuchten keine Schlaftüten. KEINE SCHLAUFTÜTEN! Ok ok ok, wir lassen sie ja schon zu Hause! Falsche Entscheidung? Am besten du bildest dir deine eigene Meinung und sammelst deine eigenen Erfahrungen, auch wenn das Sammeln manchmal mühselig, aber notwendig ist!

Für einen Trip in die Wildnis benötigst du einen Schlafsack. Ok, haben wir jetzt aber nicht mit! Was machen? Wir müssen welche ausleihen und diese Prozedur raubt dir schon die ganze Kraft, bevor du überhaupt in der Wildnis warst. Zu aller Erst musst Du ein Guesthouse, einen Laden, oder eine Organisation finden, die dir die Tüten leiht. Hast du welche organisiert, musst du eine hohe Kaution hinterlegen, ständig aufpassen, dass auch ja nichts mit den Dingern passiert, denn ansonsten ist deine unverschämt hohe Kaution futsch, die Teile sollen angeblich neu sein, müffeln aber wie Sau, sind schwer, haben ein unpraktisches Packmaß und sind noch leicht feucht von der hoffentlich letzten Wäsche. Wir waren natürlich trotzdem dankbar, Schlaftüten zu bekommen. Beim nächsten Trip hätten wir wieder Schlaftüten gebrauchen können, hatten dann aber nicht den Nerv, die ganze Prozedur wieder über uns ergehen zu lassen, einfach gesagt: Kein Bock! Dieser Bock wurde dann mit furchtbar kalten Nächten belohnt. Muss das sein? Ebenfalls ähnlich die Situation im Hostel: Yeah, für 3,98€ pro Bett kann man nicht meckern! Aber einen Haken hat auch diese Angelegenheit: Du zahlst 3,98€ für das Bettgestell, die Spanplatte die darauf liegt und die hauchdünne Matratze, welche so dünn wie eine Bettdecke ist. Und wo ist die Bettdecke? Gibt‘s nicht! Ätschbätsch! Und so stehen wir da mit unserem hauchdünnen Inlet und wünschen uns insgeheim unsere Schlafsäcke doch mitgenommen zu haben.

Schnauze voll. Wir machen eine Einkaufsliste und gehen einkaufen! Und wo kann man in Ulan Bator am besten einkaufen?

Richtig! Auf dem SCHWARZMARKT! Mit etwas Geduld, viel Vorsicht und einem guten Gespür bekommst du hier alles! Wirklich alles? Ja, wirklich alles! Vom Dübel bis zur Unterhose! Ok nicht ganz alles. Ein gutes Leatherman haben wir jedoch nicht gefunden.

Von der Peace Avenue (quasi die Hauptstraße in UB) kommst du am besten mit dem 32 Bus zum Schwarzmarkt. Wo sich der Schwarzmarkt ungefähr befindet, haben wir mit dem Marker in unserer Unterwegs-Karte markiert, für alle die einen Trip nach Ulan Bator planen und die der Besuch reizt. Der Schwarzmarkt ist mit wirklich viel Vorsicht zu genießen! Taschen, Kamera und alles Unnötige sind im Hostel zu lassen, denn Diebe gibt es hier genug! Touristen verirren sich nur selten in das bunte Treiben und wenn welche gesichtet werden, verliert man sie ganz schnell wieder aus den Augen, denn das ganze Areal erstreckt sich über eine riesen Halle, ne wahnsinnig große Überdachung, drum herum noch viele kleine Stände und je tiefer man in den Markt hinein dringt, desto mehr Schiffscontainer werden sichtbar, in denen die Massenware aus China verscherbelt wird. Wenn man nicht weiß, was man braucht, wird der Schwarzmarkt eher zu einem Desaster, als das es Freude macht herum zu stöbern. Wir wussten ganz genau, was wir benötigen, also hier unsere Einkaufsliste:

Mit den Fleecedecken (jeweils 5.000 ₮) wollen wir unsere Inlets tunen! Dazu benötigen wir festes Garn (340 ₮), einen halben Meter Klett (1.000 ₮) und viel Freude (1.000.000 ₮ )an Needlework! Nadeln (0 ₮) waren Dank Mama vorhanden und ein bisschen Geschick haben wir auch von unseren Eltern (\infty ₮) geerbt! 😉 Das Essbesteck haben wir für 3.500 erhalten und somit umgerechnet in €uronen ca. 11,18 € ausgegeben. Den Eintritt für den Markt i.H.v. 50 ₮ nicht mit eingerechnet.

Unsere Einkaufsliste war nicht ganz so exotisch, wie das Sortiment auf dem Markt. Hier kann man über Kleidung, Haushaltswaren, Stoffe, Bettwäsche, Katzen, Küken, Angeln, Zelte, Schlafsäcke, Taschen, Schuhe, Schmuck, Jurten, Möbel, Sättel, Werkzeug, Fleisch, Obst, Gemüse, Toilettenpapier, Parfüm, Knöpfe, Fahrräder, und vieles, vieles mehr bekommen! Ach ja, man kann sich über die Qualität der Ware streiten, aber es ist natürlich alles Original, keine Frage! 😉 Die Firmen vertippen sich halt manchmal bei der Schreibweise, dann heißt es halt mal Clavin Klein, Aldidas, oder Ffila. Aufgrund dieser Fehler ist die 2. Wahl-Ware halt günstiger, verständlich, oder? Ist ja nur ein Entgegenkommen der Weltfirmen! Ach ja, man kann den Markennamen auch als Rolle zum selber drauf Bügeln kaufen. Vielleicht macht RenArtis sich nach der Reise für Adidas selbstständig! Billige T-Shirts kaufen, Namen drauf bügeln und für teuer Geld verkaufen! Yes, unser Einkommen ist gesichert! 🙂 Mit diesem Gedanken verabschieden wir uns für heute! Arividätschi!

P.S.: Hier noch eine kleine Anleitung für das Tunen eines Inlets:
– Man kaufe eine Fleecedecke, die der doppelten Größe des Inlets entspricht.
– Man falte die Decke nun auf die Hälfte, und näht jeweils in die Ecken kleine Streifen des Klettverschlusses.
– Dank der Klettverschlüsse kann man sich entweder für eine doppelt dicke Fleecedecke, oder aber einen Fleecesack (oben und unten Fleece) entscheiden.
– Für kalte Abende draußen kann man die Decke einfach zu einer großen Decke aufklappen.
– Der nächste Schritt besteht darin, das Inlet mit der weichen Seite des Kletts zu versehen.
– Die Decke wird nun an der entsprechenden Stelle mit der „harten“ Seite des Kletts vernäht.
– So behält die Fleecedecke im Inlet ihre Position.

Mit dieser Methode versprechen wir einen ruhigen und angenehm warmen Schlaf.

Viel Freude beim Nachahmen wünscht RenArtis!

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Bevor wir unsere Reise gestartet haben, ließen wir unsere super leichten und warmen Schlaftüten zu Hause. War es eine gute oder schlechte Entscheidung? Nein, ihr werdet die Schlaftüten niemals gebrauchen! Ihr übernachtet eh immer in Hostels und bei Bekannten oder Freunden. Beim Couchsurfing habt ihr immer Bettwäsche und sonst reicht euch ja euer Baumwollinnlet völlig aus! Bla bla bla… Diverse Foren im Internet und Expertenratschläge und alle meinen sie, wir bräuchten keine Schlaftüten. KEINE SCHLAUFTÜTEN! Ok ok ok, wir lassen sie ja schon zu Hause! Falsche Entscheidung? Am besten du bildest dir deine eigene Meinung und sammelst deine eigenen Erfahrungen, auch wenn das Sammeln manchmal mühselig, aber notwendig ist!

Für einen Trip in die Wildnis benötigst du einen Schlafsack. Ok, haben wir jetzt aber nicht mit! Was machen? Wir müssen welche ausleihen und diese Prozedur raubt dir schon die ganze Kraft, bevor du überhaupt in der Wildnis warst. Zu aller Erst musst Du ein Guesthouse, einen Laden, oder eine Organisation finden, die dir die Tüten leiht. Hast du welche organisiert, musst du eine hohe Kaution hinterlegen, ständig aufpassen, dass auch ja nichts mit den Dingern passiert, denn ansonsten ist deine unverschämt hohe Kaution futsch, die Teile sollen angeblich neu sein, müffeln aber wie Sau, sind schwer, haben ein unpraktisches Packmaß und sind noch leicht feucht von der hoffentlich letzten Wäsche. Wir waren natürlich trotzdem dankbar, Schlaftüten zu bekommen. Beim nächsten Trip hätten wir wieder Schlaftüten gebrauchen können, hatten dann aber nicht den Nerv, die ganze Prozedur wieder über uns ergehen zu lassen, einfach gesagt: Kein Bock! Dieser Bock wurde dann mit furchtbar kalten Nächten belohnt. Muss das sein? Ebenfalls ähnlich die Situation im Hostel: Yeah, für 3,98€ pro Bett kann man nicht meckern! Aber einen Haken hat auch diese Angelegenheit: Du zahlst 3,98€ für das Bettgestell, die Spanplatte die darauf liegt und die hauchdünne Matratze, welche so dünn wie eine Bettdecke ist. Und wo ist die Bettdecke? Gibt‘s nicht! Ätschbätsch! Und so stehen wir da mit unserem hauchdünnen Inlet und wünschen uns insgeheim unsere Schlafsäcke doch mitgenommen zu haben.

Schnauze voll. Wir machen eine Einkaufsliste und gehen einkaufen! Und wo kann man in Ulan Bator am besten einkaufen?

Richtig! Auf dem SCHWARZMARKT! Mit etwas Geduld, viel Vorsicht und einem guten Gespür bekommst du hier alles! Wirklich alles? Ja, wirklich alles! Vom Dübel bis zur Unterhose! Ok nicht ganz alles. Ein gutes Leatherman haben wir jedoch nicht gefunden.

Von der Peace Avenue (quasi die Hauptstraße in UB) kommst du am besten mit dem 32 Bus zum Schwarzmarkt. Wo sich der Schwarzmarkt ungefähr befindet, haben wir mit dem Marker in unserer Unterwegs-Karte markiert, für alle die einen Trip nach Ulan Bator planen und die der Besuch reizt. Der Schwarzmarkt ist mit wirklich viel Vorsicht zu genießen! Taschen, Kamera und alles Unnötige sind im Hostel zu lassen, denn Diebe gibt es hier genug! Touristen verirren sich nur selten in das bunte Treiben und wenn welche gesichtet werden, verliert man sie ganz schnell wieder aus den Augen, denn das ganze Areal erstreckt sich über eine riesen Halle, ne wahnsinnig große Überdachung, drum herum noch viele kleine Stände und je tiefer man in den Markt hinein dringt, desto mehr Schiffscontainer werden sichtbar, in denen die Massenware aus China verscherbelt wird. Wenn man nicht weiß, was man braucht, wird der Schwarzmarkt eher zu einem Desaster, als das es Freude macht herum zu stöbern. Wir wussten ganz genau, was wir benötigen, also hier unsere Einkaufsliste:

Mit den Fleecedecken (jeweils 5.000 ₮) wollen wir unsere Inlets tunen! Dazu benötigen wir festes Garn (340 ₮), einen halben Meter Klett (1.000 ₮) und viel Freude (1.000.000 ₮ )an Needlework! Nadeln (0 ₮) waren Dank Mama vorhanden und ein bisschen Geschick haben wir auch von unseren Eltern (\infty ₮) geerbt! 😉 Das Essbesteck haben wir für 3.500 erhalten und somit umgerechnet in €uronen ca. 11,18 € ausgegeben. Den Eintritt für den Markt i.H.v. 50 ₮ nicht mit eingerechnet.

Unsere Einkaufsliste war nicht ganz so exotisch, wie das Sortiment auf dem Markt. Hier kann man über Kleidung, Haushaltswaren, Stoffe, Bettwäsche, Katzen, Küken, Angeln, Zelte, Schlafsäcke, Taschen, Schuhe, Schmuck, Jurten, Möbel, Sättel, Werkzeug, Fleisch, Obst, Gemüse, Toilettenpapier, Parfüm, Knöpfe, Fahrräder, und vieles, vieles mehr bekommen! Ach ja, man kann sich über die Qualität der Ware streiten, aber es ist natürlich alles Original, keine Frage! 😉 Die Firmen vertippen sich halt manchmal bei der Schreibweise, dann heißt es halt mal Clavin Klein, Aldidas, oder Ffila. Aufgrund dieser Fehler ist die 2. Wahl-Ware halt günstiger, verständlich, oder? Ist ja nur ein Entgegenkommen der Weltfirmen! Ach ja, man kann den Markennamen auch als Rolle zum selber drauf Bügeln kaufen. Vielleicht macht RenArtis sich nach der Reise für Adidas selbstständig! Billige T-Shirts kaufen, Namen drauf bügeln und für teuer Geld verkaufen! Yes, unser Einkommen ist gesichert! 🙂 Mit diesem Gedanken verabschieden wir uns für heute! Arividätschi!

P.S.: Hier noch eine kleine Anleitung für das Tunen eines Inlets:
– Man kaufe eine Fleecedecke, die der doppelten Größe des Inlets entspricht.
– Man falte die Decke nun auf die Hälfte, und näht jeweils in die Ecken kleine Streifen des Klettverschlusses.
– Dank der Klettverschlüsse kann man sich entweder für eine doppelt dicke Fleecedecke, oder aber einen Fleecesack (oben und unten Fleece) entscheiden.
– Für kalte Abende draußen kann man die Decke einfach zu einer großen Decke aufklappen.
– Der nächste Schritt besteht darin, das Inlet mit der weichen Seite des Kletts zu versehen.
– Die Decke wird nun an der entsprechenden Stelle mit der „harten“ Seite des Kletts vernäht.
– So behält die Fleecedecke im Inlet ihre Position.

Mit dieser Methode versprechen wir einen ruhigen und angenehm warmen Schlaf.

Viel Freude beim Nachahmen wünscht RenArtis!

1 Kommentar

Olja

7 August , 2012 at 9:43 pm

... Uiuiui... Nach ca. 2 oder mehr Wochen hab ich noch ganz schön viel Lesen nachzuholen... :) Aber sehr interessant!! :)

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