Menu

A

|

A

8.515 km Erlebnis pur!
China

8.515 km Erlebnis pur!

Wir melden uns aus Peking. Heil und gut sind wir hier angekommen und wurden mit 32° C, sehr scharfem chinesischen Essen, 1.344.130.000 Chinesen und einem riesen Hostel überrumpelt.Die chinesische Nudelsuppe habe ich (Artis) aus stolz komplett aufgegessen. Warum? Wozu tust du dir das an? Die Chinesen beobachten mich und tuscheln. Artis, bloß keine Schwäche zeigen. Löffel für Löffel schlürfe ich das scharfe Süppchen in mich hinein. Draußen sind’s gefühlte 55°C und in meinem Gesicht fühle ich nichts mehr. Ich hab’s geschafft! Die Chinesen wissen nicht, dass ich mir um die Ecke ein Eis geholt habe. Was hilft beim zweiten Brennen? Aber trotzdem sind wir sehr positv eingestimmt und freuen uns auf eine ereignisreiche Zeit im Land der verrückten Schlitzies!Einen unserer Träume haben wir jetzt endlich vollständig hinter uns! Ein Traum eines jeden Weltenbummlers und Eisenbahnliebhabers: Wir haben diesen Traum geträumt, ein wenig vorbereitet und anschließend gelebt. Es ist ein unbeschreibliches Erlebnis gewesen, welches wir mit euch teilen möchten und evtl. den Einen oder Anderen dazu bewegen möchten, sich auch auf so eine Reise einzulassen. Eine Reise, in der man über 8.000 km hinter sich bringt und sich auf eine Begegnung mit verschiedenen Volksgruppen gefasst machen kann (die rüpelhaften Russen, die anstrengenden Neu-Russen, die immer für eine Überraschung guten Burjaten, die barbarischen Mongolen, die kitschigen Chinesen und das ganze Backpackervolk aus aller Welt), wenn man sich für die Menschen interessiert und sich auf einander einlässt. Tagelang ist man unterwegs, Durchbricht 7 Zeitzonen, bereist 2 Kontinente und lässt sich nachts durch das ruhige, manchmal auch weniger ruhige Schaukeln und „TschufTschufTschuf“ in den Schlaf wiegen. Ebenso muss man auch ein paar Abstriche machen, was die Hygiene betrifft. Aber da muss und kann man gerne drüber hinweg sehen, denn die sich immer langsam abwechselnde Landschaft und die Schönheit der Natur entschädigt alles, Versprochen! Bei einem Tschai am kleinen Tisch im Coupé kann man sich gelassen mit den anderen Passagieren unterhalten, einander kennenlernen und dabei die Taiga, die Gobi, oder die Landschaft des verrückten Chinas betrachten. Einfach gesagt: Du lernst neue Freunde kennen, außerhalb deiner virtuellen Welt und brauchst keinen Discovery Chanel! Jeder Zug hat seinen Speisewagen. Diesen kann man nutzen, muss man aber nicht. Wir zum Beispiel haben ihn so gut, wie gar nicht genutzt, weil wir uns mit unserem eigenen Essen versorgt haben. Ist zum Einen günstiger und zum Anderen teilt man das, was man hat mit den anderen und bekommt dem entsprechend auch was von ihnen. Sehr interessante Erfahrung! Was auf jeden Fall dabei sein sollte: Brot, Salz, Zucker, Tee, Kaffee, Kekse und Instantsuppen. Frische Sachen wie z.B. Gurken, Tomaten und sogar gekochte Eier kann man während den Haltestellen in Russland am Bahnhof bei den netten Verkäuferinnen kaufen. Aber Achtung! Bei den beliebten Piraschki sollte man aufpassen und nur die mit Kartoffel- oder Krautfüllung kaufen, denn bei denen mit dem Fleisch weiß man nie, ob das alles noch so gut ist und flotten Peter in der Bahn sollte man möglichst vermeiden, denn 30 Minuten vor und nach jedem Halt bleibt die Toilette geschlossen! Wie unangenehm das werden kann, müssen wir hier nicht näher erläutern! Ach ja, Toilettenpapier und Feuchttücher nimmt man am besten auch mit, könnten bei 3,5 Tagen am Stück in der Bahn doch ganz hilfreich sein. Das Papier hat ja wohl jeder im Schrank und muss nicht extra gekauft werden! Also worauf wartest du noch? Stelle deine Visaanträge und los geht’s! Wo du diese beantragen kannst, sagen wir dir gerne! Wir haben unsere Visa ganz easy bei König Tours bekommen. Für folgende Länder benötigst du die Visa: Russland, Mongolei und China. Diese kosten ungefähr 186 € + 5,55 € Versandkosten. Für Russland 55 €, Mongolei 76 €, China 55 €. Ist ja eigentlich nicht zu verlangt oder? Du hast alle Visa in der Tasche, brauchst nicht zur Botschaft laufen, um Visa betteln oder ähnliches, es wird alles für dich erledigt. Ok und um die Tickets muss du dich ebenfalls nicht kümmern! Du musst nur irgendwie nach St. Petersburg kommen, so wie wir. Denn unsere Fahrt mit der Bahn hat bereits in St. Peter (die Russen sagen immer St. Pieter) begonnen. Hier kaufst du dann am Schalter (wie in Deutschland) deine Tickets, nur dass das da ein wenig länger dauert. Aber Du nimmst ja sicher Zeit mit auf Deine Reise! Hast du Zwischenstopps vor, kannst du die Tickets auch nur für Teilabschnitte kaufen. Wir sind von St. Peter zuerst nach Moskau, mit anschließendem Aufenthalt in Irkutsk, Ulan Bator und Peking gefahren. Und es war der HAMMER! Hier einmal alle Preise (Stand 2012) aufgelistet: St. Peter – Moskau (RUB 2210,9 = ca. 55,72 €, 650 km) Moskau – Irkutsk (RUB 9829,1 = ca. 247,72 €, 5.153 km) Irkutsk – Ulan Bator (RUB 3452,5 = ca. 87,01 €, 1.113 km) Ulan Bator – Peking (130050 ₮ = ca. 79,30 €, 1.599 km) Preise verstehen sich natürlich pro Person und im 4er Coupé. Wenn man will, kann man natürlich auch mit Platzkart fahren, ist zwar ein wenig günstiger, dabei sind dann im Wagon aber ganz viele Betten, welche auch ein wenig schmaler sind (angeblich), als die immerhin schmalen Betten im Coupé. Man hat zusätzlich keine Trennwände und muss sich mit vielen Menschen arrangieren. Hast du deinen Platz unten, musst du diesen tagsüber mit den anderen zum Sitzen teilen. Außerdem musst du nachts mit einem Schnarchkonzert vom feinsten rechnen. Wir wollten es wirklich gerne ausprobieren, aber leider waren alle Tickets ausverkauft. Ebenso kann man auch 1te Klasse Tickets kaufen,aber dafür muss man dann etwas Wartezeit einplanen, denn nicht jeder Zug hat eine 1te Klasseabteilung. Man wäre dann alleine, oder auch zu zweit in einem Abteil. Aber will man das denn auf so einer Reise, wenn man schon die Möglichkeit hat so viele verschiedene Menschen kennenzulernen? Ach ja, ab und an hat man anstelle des 1. Klasse Waggons auch mal einen Gefängnistransport dazwischen. Sowas erlebt man auch nur im wilden Russland! Ein weiteres Highlight ist die Umrüstung des Fahrgestells für die chinesischen Schienen! Hierbei wird jeder einzelne Waggon inkl. der Passagiere angehoben, das mongolische gegen das chinesische Fahrgestell ausgetauscht und anschließend kann die Reise in das Chinaland weitergehen! Diese Prozedur dauert gerade mal 1 ½ Stunden, kann sich allerdings anfühlen, wie ein heftiges Erdbeben (Zusammenkoppeln der Waggons), also am besten nicht gerade eine heiße Tasse Tee trinken! 😉Alles in allem ist diese Reise, wie erwähnt eine sehr kostbare Erfahrung, die wir nicht missen wollen! Man hat Zeit, nachzudenken, zu lesen, Karten zu spielen, sich zu unterhalten, Bücher zu studieren, Sprachen zu lernen, oder auch, wie wir, das Nähen für sich zu entdecken! Man verliert jegliches Zeitgefühl und die neue Landschaft jeden Morgen, lässt einen in Staunen verfallen. Gönn dir die Auszeit, plane Deinen nächsten Urlaub in der transsibirischen und –mongolischen Eisenbahn ein und wir garantieren Dir völlige Entspannung bei der Rückkehr!

8.515 km Erlebnis pur!
China

8.515 km Erlebnis pur!

Wir melden uns aus Peking. Heil und gut sind wir hier angekommen und wurden mit 32° C, sehr scharfem chinesischen Essen, 1.344.130.000 Chinesen und einem riesen Hostel überrumpelt.Die chinesische Nudelsuppe habe ich (Artis) aus stolz komplett aufgegessen. Warum? Wozu tust du dir das an? Die Chinesen beobachten mich und tuscheln. Artis, bloß keine Schwäche zeigen. Löffel für Löffel schlürfe ich das scharfe Süppchen in mich hinein. Draußen sind’s gefühlte 55°C und in meinem Gesicht fühle ich nichts mehr. Ich hab’s geschafft! Die Chinesen wissen nicht, dass ich mir um die Ecke ein Eis geholt habe. Was hilft beim zweiten Brennen? Aber trotzdem sind wir sehr positv eingestimmt und freuen uns auf eine ereignisreiche Zeit im Land der verrückten Schlitzies!Einen unserer Träume haben wir jetzt endlich vollständig hinter uns! Ein Traum eines jeden Weltenbummlers und Eisenbahnliebhabers: Wir haben diesen Traum geträumt, ein wenig vorbereitet und anschließend gelebt. Es ist ein unbeschreibliches Erlebnis gewesen, welches wir mit euch teilen möchten und evtl. den Einen oder Anderen dazu bewegen möchten, sich auch auf so eine Reise einzulassen. Eine Reise, in der man über 8.000 km hinter sich bringt und sich auf eine Begegnung mit verschiedenen Volksgruppen gefasst machen kann (die rüpelhaften Russen, die anstrengenden Neu-Russen, die immer für eine Überraschung guten Burjaten, die barbarischen Mongolen, die kitschigen Chinesen und das ganze Backpackervolk aus aller Welt), wenn man sich für die Menschen interessiert und sich auf einander einlässt. Tagelang ist man unterwegs, Durchbricht 7 Zeitzonen, bereist 2 Kontinente und lässt sich nachts durch das ruhige, manchmal auch weniger ruhige Schaukeln und „TschufTschufTschuf“ in den Schlaf wiegen. Ebenso muss man auch ein paar Abstriche machen, was die Hygiene betrifft. Aber da muss und kann man gerne drüber hinweg sehen, denn die sich immer langsam abwechselnde Landschaft und die Schönheit der Natur entschädigt alles, Versprochen! Bei einem Tschai am kleinen Tisch im Coupé kann man sich gelassen mit den anderen Passagieren unterhalten, einander kennenlernen und dabei die Taiga, die Gobi, oder die Landschaft des verrückten Chinas betrachten. Einfach gesagt: Du lernst neue Freunde kennen, außerhalb deiner virtuellen Welt und brauchst keinen Discovery Chanel! Jeder Zug hat seinen Speisewagen. Diesen kann man nutzen, muss man aber nicht. Wir zum Beispiel haben ihn so gut, wie gar nicht genutzt, weil wir uns mit unserem eigenen Essen versorgt haben. Ist zum Einen günstiger und zum Anderen teilt man das, was man hat mit den anderen und bekommt dem entsprechend auch was von ihnen. Sehr interessante Erfahrung! Was auf jeden Fall dabei sein sollte: Brot, Salz, Zucker, Tee, Kaffee, Kekse und Instantsuppen. Frische Sachen wie z.B. Gurken, Tomaten und sogar gekochte Eier kann man während den Haltestellen in Russland am Bahnhof bei den netten Verkäuferinnen kaufen. Aber Achtung! Bei den beliebten Piraschki sollte man aufpassen und nur die mit Kartoffel- oder Krautfüllung kaufen, denn bei denen mit dem Fleisch weiß man nie, ob das alles noch so gut ist und flotten Peter in der Bahn sollte man möglichst vermeiden, denn 30 Minuten vor und nach jedem Halt bleibt die Toilette geschlossen! Wie unangenehm das werden kann, müssen wir hier nicht näher erläutern! Ach ja, Toilettenpapier und Feuchttücher nimmt man am besten auch mit, könnten bei 3,5 Tagen am Stück in der Bahn doch ganz hilfreich sein. Das Papier hat ja wohl jeder im Schrank und muss nicht extra gekauft werden! Also worauf wartest du noch? Stelle deine Visaanträge und los geht’s! Wo du diese beantragen kannst, sagen wir dir gerne! Wir haben unsere Visa ganz easy bei König Tours bekommen. Für folgende Länder benötigst du die Visa: Russland, Mongolei und China. Diese kosten ungefähr 186 € + 5,55 € Versandkosten. Für Russland 55 €, Mongolei 76 €, China 55 €. Ist ja eigentlich nicht zu verlangt oder? Du hast alle Visa in der Tasche, brauchst nicht zur Botschaft laufen, um Visa betteln oder ähnliches, es wird alles für dich erledigt. Ok und um die Tickets muss du dich ebenfalls nicht kümmern! Du musst nur irgendwie nach St. Petersburg kommen, so wie wir. Denn unsere Fahrt mit der Bahn hat bereits in St. Peter (die Russen sagen immer St. Pieter) begonnen. Hier kaufst du dann am Schalter (wie in Deutschland) deine Tickets, nur dass das da ein wenig länger dauert. Aber Du nimmst ja sicher Zeit mit auf Deine Reise! Hast du Zwischenstopps vor, kannst du die Tickets auch nur für Teilabschnitte kaufen. Wir sind von St. Peter zuerst nach Moskau, mit anschließendem Aufenthalt in Irkutsk, Ulan Bator und Peking gefahren. Und es war der HAMMER! Hier einmal alle Preise (Stand 2012) aufgelistet: St. Peter – Moskau (RUB 2210,9 = ca. 55,72 €, 650 km) Moskau – Irkutsk (RUB 9829,1 = ca. 247,72 €, 5.153 km) Irkutsk – Ulan Bator (RUB 3452,5 = ca. 87,01 €, 1.113 km) Ulan Bator – Peking (130050 ₮ = ca. 79,30 €, 1.599 km) Preise verstehen sich natürlich pro Person und im 4er Coupé. Wenn man will, kann man natürlich auch mit Platzkart fahren, ist zwar ein wenig günstiger, dabei sind dann im Wagon aber ganz viele Betten, welche auch ein wenig schmaler sind (angeblich), als die immerhin schmalen Betten im Coupé. Man hat zusätzlich keine Trennwände und muss sich mit vielen Menschen arrangieren. Hast du deinen Platz unten, musst du diesen tagsüber mit den anderen zum Sitzen teilen. Außerdem musst du nachts mit einem Schnarchkonzert vom feinsten rechnen. Wir wollten es wirklich gerne ausprobieren, aber leider waren alle Tickets ausverkauft. Ebenso kann man auch 1te Klasse Tickets kaufen,aber dafür muss man dann etwas Wartezeit einplanen, denn nicht jeder Zug hat eine 1te Klasseabteilung. Man wäre dann alleine, oder auch zu zweit in einem Abteil. Aber will man das denn auf so einer Reise, wenn man schon die Möglichkeit hat so viele verschiedene Menschen kennenzulernen? Ach ja, ab und an hat man anstelle des 1. Klasse Waggons auch mal einen Gefängnistransport dazwischen. Sowas erlebt man auch nur im wilden Russland! Ein weiteres Highlight ist die Umrüstung des Fahrgestells für die chinesischen Schienen! Hierbei wird jeder einzelne Waggon inkl. der Passagiere angehoben, das mongolische gegen das chinesische Fahrgestell ausgetauscht und anschließend kann die Reise in das Chinaland weitergehen! Diese Prozedur dauert gerade mal 1 ½ Stunden, kann sich allerdings anfühlen, wie ein heftiges Erdbeben (Zusammenkoppeln der Waggons), also am besten nicht gerade eine heiße Tasse Tee trinken! 😉Alles in allem ist diese Reise, wie erwähnt eine sehr kostbare Erfahrung, die wir nicht missen wollen! Man hat Zeit, nachzudenken, zu lesen, Karten zu spielen, sich zu unterhalten, Bücher zu studieren, Sprachen zu lernen, oder auch, wie wir, das Nähen für sich zu entdecken! Man verliert jegliches Zeitgefühl und die neue Landschaft jeden Morgen, lässt einen in Staunen verfallen. Gönn dir die Auszeit, plane Deinen nächsten Urlaub in der transsibirischen und –mongolischen Eisenbahn ein und wir garantieren Dir völlige Entspannung bei der Rückkehr!

2 Kommentare

Konrad

4 August , 2012 at 9:25 pm

Guter Bericht! Enjoy China :-)

RenArtis

5 August , 2012 at 9:42 am

Danke! Wir geniessen es!!!

Du hast etwas auf dem Herzen?

Bist du höflich und nett,
wird deine Email-Adresse nicht veröffentlicht!