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Auf dem Weg nach Moskau

Heute war unser letzter Tag in St. Petersburg. Was wir so alles getrieben haben, werden wir euch noch in aller Ruhe berichten. Auf jeden Fall sind wir momentan unterwegs Richtung Moskau. Unsere Gastgeberin Nadeschda macht sich große Sorgen um uns und hat uns geraten, auf dem Weg zum Bahnhof auf garkeinen Fall aufzufallen. „Steigt in der Straßenbahn ganz hinten ein!“ „Und nicht auffallen und mit niemandem reden!“ Sie hat es uns so oft gesagt. „ Na, mach dir keine Sorgen! Wir kommen schon gut klar! J Wir sind bestens vorbereitet!“

Ja klar: Nicht auffallen mit 60-Liter-Rucksäcken auf dem Rücken ist nicht besonders einfach.

Wir haben den Rat von Nadeschda natürlich Folge geleistet und sind in der 47-ten Straßenbahn ganz hinten eingestiegen.

Gleich die nächste Station steigt ein Mann (so um die 35 Jahre alt) mit in die Bahn ein.

Wir fallen ihm natürlich sofort auf und er quatscht uns gleich an. Na toll… Wir verstricken uns in einen Smalltalk der sich zu einem Bigtalk entwickelt. Er fragt wo wir denn hin wollen. Moskau antworte ich (Artis). Ah und was wollt ihr in Moskau? Einfach gucken. Was? Ihr wollt einfach nach Moskau zum Gucken? Die Idee fand er sehr stupide, da er schon oft in Moskau war und nichts Schönes an der Stadt findet. Er macht lieber Urlaub am See im Zelt und mit der Angel. (Wie schön für ihn.) Irgendwann entschuldigt er sich dafür, dass er so am Leiern ist. Klar er ist ja auch stock besoffen. Er erwähnt stolz, dass er heute schon 1,5 Flaschen Wodka ausgetrunken hat.  Das Zauberwasser trinkt er wie Limonade. Er hat früher im Dorf 70%igen Selbstgebrannten (Samagonka) getrunken. Und der billige Fusel heutzutage mit 40 Drehungen trinkt er wie ne Limo. Was für ein Held.

Er entschuldigt sich bei uns noch einmal für seinen leicht alkoholisierten Zustand. Naja ist kein Problem! Antworte ich ihm (Artis), wir haben es schon gemerkt dass ihr Russen gerne trinkt. (Oh nein, das war voll ein Fettnapf!) Er wird leicht rüpelhaft und die Stimmung kippt. Wir versuchen sie krampfhaft wieder zu wenden. Dann irgendwann fragt er mit seiner Fahne die man in ganz St. Petersburg riecht ob er den Besoffen wirkt. NEIIN!!! Du und besoffen? Nein niemals! Antworten wir ihm. (Oh nein! Wieder ein Fettnapf) Er findet es wohl beleidigend, wenn man ihm es nicht anmerkt, dass er besoffen ist.

Irgendwie haben wir das Thema gewechselt und er hat von uns ein Foto gemacht mit seinem Handy. Er freut sich tierisch für uns und will allen seinen Freunden erzählen, dass er Leute getroffen hat die ins Ungewisse nirgendwo fahren… Ok mach das mal!

Jetzt hat er seine Station verpasst. Mist. Beinahe wären wir ihn los gewesen. Nun sind wir schon mittlerweile Freunde. Er zeigt uns seine Familienfotos und wir sollen die Personen auf den Fotos erraten. Mensch, der wird ganz schön lästig.

Endlich erreichen wir unsere Station und natürlich steigt unser Freund mit uns aus. Es wird eng auf dem Gehweg und unser Freund folg uns auf Schritt und Tritt.

Er stößt plötzlich mit 2 anderen Passanten (natürlich auch stark alkoholisiert) zusammen, es fliegen erst ein paar Beleidigungen, dann die Fäuste. Unser Freund schlägt dem Einem ins Gesicht. Das kostbare Bier fliegt durch die Luft und der Kumpel  vom Geschlagenen schlägt unserem Freund ins Gesicht.

In dem Moment verschwinden wir hinter einem Bus und im Schweinsgallopp ab in die Metro.

Wir sind auf dem Weg nach Moskau! 😉 Russland, Du machst uns fertig.

Auf dem Weg nach Moskau

Heute war unser letzter Tag in St. Petersburg. Was wir so alles getrieben haben, werden wir euch noch in aller Ruhe berichten. Auf jeden Fall sind wir momentan unterwegs Richtung Moskau. Unsere Gastgeberin Nadeschda macht sich große Sorgen um uns und hat uns geraten, auf dem Weg zum Bahnhof auf garkeinen Fall aufzufallen. „Steigt in der Straßenbahn ganz hinten ein!“ „Und nicht auffallen und mit niemandem reden!“ Sie hat es uns so oft gesagt. „ Na, mach dir keine Sorgen! Wir kommen schon gut klar! J Wir sind bestens vorbereitet!“

Ja klar: Nicht auffallen mit 60-Liter-Rucksäcken auf dem Rücken ist nicht besonders einfach.

Wir haben den Rat von Nadeschda natürlich Folge geleistet und sind in der 47-ten Straßenbahn ganz hinten eingestiegen.

Gleich die nächste Station steigt ein Mann (so um die 35 Jahre alt) mit in die Bahn ein.

Wir fallen ihm natürlich sofort auf und er quatscht uns gleich an. Na toll… Wir verstricken uns in einen Smalltalk der sich zu einem Bigtalk entwickelt. Er fragt wo wir denn hin wollen. Moskau antworte ich (Artis). Ah und was wollt ihr in Moskau? Einfach gucken. Was? Ihr wollt einfach nach Moskau zum Gucken? Die Idee fand er sehr stupide, da er schon oft in Moskau war und nichts Schönes an der Stadt findet. Er macht lieber Urlaub am See im Zelt und mit der Angel. (Wie schön für ihn.) Irgendwann entschuldigt er sich dafür, dass er so am Leiern ist. Klar er ist ja auch stock besoffen. Er erwähnt stolz, dass er heute schon 1,5 Flaschen Wodka ausgetrunken hat.  Das Zauberwasser trinkt er wie Limonade. Er hat früher im Dorf 70%igen Selbstgebrannten (Samagonka) getrunken. Und der billige Fusel heutzutage mit 40 Drehungen trinkt er wie ne Limo. Was für ein Held.

Er entschuldigt sich bei uns noch einmal für seinen leicht alkoholisierten Zustand. Naja ist kein Problem! Antworte ich ihm (Artis), wir haben es schon gemerkt dass ihr Russen gerne trinkt. (Oh nein, das war voll ein Fettnapf!) Er wird leicht rüpelhaft und die Stimmung kippt. Wir versuchen sie krampfhaft wieder zu wenden. Dann irgendwann fragt er mit seiner Fahne die man in ganz St. Petersburg riecht ob er den Besoffen wirkt. NEIIN!!! Du und besoffen? Nein niemals! Antworten wir ihm. (Oh nein! Wieder ein Fettnapf) Er findet es wohl beleidigend, wenn man ihm es nicht anmerkt, dass er besoffen ist.

Irgendwie haben wir das Thema gewechselt und er hat von uns ein Foto gemacht mit seinem Handy. Er freut sich tierisch für uns und will allen seinen Freunden erzählen, dass er Leute getroffen hat die ins Ungewisse nirgendwo fahren… Ok mach das mal!

Jetzt hat er seine Station verpasst. Mist. Beinahe wären wir ihn los gewesen. Nun sind wir schon mittlerweile Freunde. Er zeigt uns seine Familienfotos und wir sollen die Personen auf den Fotos erraten. Mensch, der wird ganz schön lästig.

Endlich erreichen wir unsere Station und natürlich steigt unser Freund mit uns aus. Es wird eng auf dem Gehweg und unser Freund folg uns auf Schritt und Tritt.

Er stößt plötzlich mit 2 anderen Passanten (natürlich auch stark alkoholisiert) zusammen, es fliegen erst ein paar Beleidigungen, dann die Fäuste. Unser Freund schlägt dem Einem ins Gesicht. Das kostbare Bier fliegt durch die Luft und der Kumpel  vom Geschlagenen schlägt unserem Freund ins Gesicht.

In dem Moment verschwinden wir hinter einem Bus und im Schweinsgallopp ab in die Metro.

Wir sind auf dem Weg nach Moskau! 😉 Russland, Du machst uns fertig.

4 Kommentare

Edi

14 Juli , 2012 at 7:37 am

Hammer Geschichte!!! Lasst euch durch so etwas nicht unter kriegen, man lernt für sich auch aus solchen Situation sehr viel!!! Ich bin ein Fan von euch beiden!!!!

Pa-Ma

25 Juni , 2012 at 9:17 am

Bekannt...bekannt.... Einiges lernt man durch Erfahrung und ihr könnt Gott dankbar sein, für den Ausgang dieser Situation. Und bleibt auf der Hut. Gott mit EUCH!!!

RenArtis

25 Juni , 2012 at 10:29 am

Wir sind auf der Hut. Danke für eure Gebete, das hilft uns sehr...

Konrad

25 Juni , 2012 at 7:57 am

Jawohl! Russland pur und ungefiltert :-) Da muss man nachmal ganz schön schlucken als "zivilisierter" Westeuropäer, oder? Kopf hoch, es wird bestimmt noch "lustiger" ;-) Dawaj ...

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