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Bamboo Train
Kambodscha

Bamboo Train

Unser nächster Stopp heißt Battambang. Was wir hier treiben? In erster Linie wollen wir uns hier nicht ausruhen. Nein! Wir müssen uns eher auskurieren, denn die qualvolle Busfahrt mit einer gesamten Strecke von 573 km, hat ein wenig (bei dem Männe stark) an den Kräften gezerrt. Wenn man nicht gerade Knochen aus Gummi hat, bekommen Menschen mit einer nicht gerade stattlichen Größe von 1,72 m, in den asiatischen, alten, klapprigen Bussen ein Problem. Weil diese eher für Asiaten konzipiert worden sind, bieten sie für uns „Westler“ so gut wie gar keine Beinfreiheit, welches bei einer Fahrt leicht bis stark schmerzhaft wird. Es sei denn man verharrt 13 qualvolle Stunden kerzengerade sitzend im Sitz. Hinzu kommt die kalt eingestellte Klimaanlage, welche für arktische Temperaturen im Bus sorgt. Da freut man sich über jede stündliche Pinkelpause, um draußen in den tropischen Temperaturen aufzutauen. Der Busfahrer und sein Co-Pilot haben über uns nur gelacht, als einer der Mitreisenden sie aufforderte die Klima auszuschalten oder wenigstens die Temperatur zu optimieren. „Ihr Weicheier!“ Und wenn es nicht schon kalt genug wäre, ließen die riskanten Überholmanöver einem das Blut in den Adern gefrieren.Spät Abends mit Kopfschmerzen und einem lästigen Ohrwurm mit Khmer Musik (Im Bus werden nur eine Hand voll Lieder in unendlich Wiederholung inkl. Untertitel zum Mitsingen abgespielt) in Battambang angekommen. Wir waren heil froh darüber, dass wir bereits vor Ankunft ein Guesthouse mit Abholservice gebucht hatten. Was’n Service!

Durch die Dunkelheit ging es dann zu guter Letzt via Tuktuk zum außerhalb gelegenen Guesthouse, wo wir endlich mal wieder ohne die Füße vorher vom Sand abzuschütteln mit Kopf,- Knochen,- Gliederschmerzen, ins Bett fallen konnten. Beim Einchecken hat Mr. Kun nicht schlecht über die mit Frost überzogene Pässe gestaunt. „Wir kommen grad vom Bus!“

Doch jetzt wollen wir euch den wirklichen Grund für unseren Aufenthalt in Battambang verraten: Ein verrücktes Zugerlebnis hat uns hierher gelockt! Mit Fahrrädern und einer schlechten Kartenkopie ausgestattet, ging es los auf die Suche nach dem „Bambootrain“ oder in Deutschland als „Draisine“ bekannt. Ach ja, den Monsunregen haben wir auch noch in voller Tour mitgenommen. Ein riesen Spaß war das Ganze! Und unsere Rücken haben sich nach der Fahrt herzlich bedankt!

 

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Kambodscha

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Unser nächster Stopp heißt Battambang. Was wir hier treiben? In erster Linie wollen wir uns hier nicht ausruhen. Nein! Wir müssen uns eher auskurieren, denn die qualvolle Busfahrt mit einer gesamten Strecke von 573 km, hat ein wenig (bei dem Männe stark) an den Kräften gezerrt. Wenn man nicht gerade Knochen aus Gummi hat, bekommen Menschen mit einer nicht gerade stattlichen Größe von 1,72 m, in den asiatischen, alten, klapprigen Bussen ein Problem. Weil diese eher für Asiaten konzipiert worden sind, bieten sie für uns „Westler“ so gut wie gar keine Beinfreiheit, welches bei einer Fahrt leicht bis stark schmerzhaft wird. Es sei denn man verharrt 13 qualvolle Stunden kerzengerade sitzend im Sitz. Hinzu kommt die kalt eingestellte Klimaanlage, welche für arktische Temperaturen im Bus sorgt. Da freut man sich über jede stündliche Pinkelpause, um draußen in den tropischen Temperaturen aufzutauen. Der Busfahrer und sein Co-Pilot haben über uns nur gelacht, als einer der Mitreisenden sie aufforderte die Klima auszuschalten oder wenigstens die Temperatur zu optimieren. „Ihr Weicheier!“ Und wenn es nicht schon kalt genug wäre, ließen die riskanten Überholmanöver einem das Blut in den Adern gefrieren.Spät Abends mit Kopfschmerzen und einem lästigen Ohrwurm mit Khmer Musik (Im Bus werden nur eine Hand voll Lieder in unendlich Wiederholung inkl. Untertitel zum Mitsingen abgespielt) in Battambang angekommen. Wir waren heil froh darüber, dass wir bereits vor Ankunft ein Guesthouse mit Abholservice gebucht hatten. Was’n Service!

Durch die Dunkelheit ging es dann zu guter Letzt via Tuktuk zum außerhalb gelegenen Guesthouse, wo wir endlich mal wieder ohne die Füße vorher vom Sand abzuschütteln mit Kopf,- Knochen,- Gliederschmerzen, ins Bett fallen konnten. Beim Einchecken hat Mr. Kun nicht schlecht über die mit Frost überzogene Pässe gestaunt. „Wir kommen grad vom Bus!“

Doch jetzt wollen wir euch den wirklichen Grund für unseren Aufenthalt in Battambang verraten: Ein verrücktes Zugerlebnis hat uns hierher gelockt! Mit Fahrrädern und einer schlechten Kartenkopie ausgestattet, ging es los auf die Suche nach dem „Bambootrain“ oder in Deutschland als „Draisine“ bekannt. Ach ja, den Monsunregen haben wir auch noch in voller Tour mitgenommen. Ein riesen Spaß war das Ganze! Und unsere Rücken haben sich nach der Fahrt herzlich bedankt!

 

9 Kommentare

Olja :)

22 Oktober , 2012 at 12:12 pm

:) Das Video ist echt cool! Ich finde, dass es Lebensfreude bei den Kambodschanern spüren lässt... :)

Jenny & Viktor

20 Oktober , 2012 at 6:31 am

Das sieht nach mega fun aus... :-) Na Renate angst?

Re Le

20 Oktober , 2012 at 7:58 am

Ne nicht wirklich! Artis ist ja da! ;-)

Viktor W

18 Oktober , 2012 at 9:49 pm

cool

RenArtis

19 Oktober , 2012 at 1:07 am

Oh Yes, das war es!

Pa-Ma

18 Oktober , 2012 at 8:52 pm

Wurde diese Fahrt vom Orthopäde verschrieben, um die Gelenke einzurenken? Bezahlt es denn die Krankenkasse?

RenArtis

19 Oktober , 2012 at 1:06 am

Sollten wir der Krankenkasse vielleicht mal vorschlagen, dass Menschen mit Rückenbeschwerden, die Bamboobahn aufsuchen sollten! ;-P

Dirk Scheffler

18 Oktober , 2012 at 5:58 pm

Das ist ja ein super geiles Gefährt, bestimmt fast wie Achterbahn fahren! Weiter viel Spass und bleibende Eindrücke von der Welt! ;)

RenArtis

19 Oktober , 2012 at 1:06 am

Ja, nur das ohne jegliche Sicherung! Aber macht wirklich Spaß! :-)

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