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Cambo-Loop
Kambodscha

Cambo-Loop

Auf unserer Rundreise in Kambodscha haben wir wohl die definitiv verrückteste Tour mit unserem Tuk-Tuk gehabt! Dabei haben wir unsere Reiseführer getrost im Mekong versenkt, denn auf der Tour kann er dir sowieso nicht mehr helfen, da man sämtliche Touristenrouten verlässt, um seine eigene individuell gestaltete Tour mit dem Tuk-Tuk zu starten.  Bei der Tour benötigt man nur eine Landkarte und eine Portion Mut. Wir wollen euch im folgendem Artikel einige wichtige Informationen zum Tuk-Tuk selbst Fahren und unsere Route nicht vorenthalten!Wichtig für die Tour: Du musst dir 100% sicher sein diese Tour machen zu wollen, denn ein Tuk-Tuk zu fahren ist nicht ganz ungefährlich. Die Verkehrssituation in Kambodscha ist katastrophal! Auf schmalen,  wie Schweizerkäse durchlöcherten, Asphalt-Staubstraßen überholen  sich in einer brachialen Geschwindigkeit LKW’s, Busse und Minivanfahrer in Kurven 3-spurig, wobei auch nicht selten die Reifen platzen! Da werden die seltenen Tuk-Tuks auf den ländlichen Highways schnell mal übersehen und der Fahrer macht sich die Hose voll.Das Tuk-Tuk Fahren selbst ist ungewohnt schwierig! So benötigen ganz mutige, mindestens 2 Tage, um überhaupt ein Fahrgefühl für dieses Gefährt zu bekommen. Man(n) muss ständig im Hinterkopf behalten: Du fährst gerade ein Moped mit einem Anhänger inkl. Dame! Das Fahrgefühl ist wirklich seltsam! Nicht mit Motorrad-, Moped- oder Autofahren zu vergleichen!Hier ein paar Klugscheißer-Tipps für das Tuk-Tuk Fahren selbst:

  1. Füße bleiben immer auf dem Moped!
  2. Helmpflicht!
  3. Spiegel immer vor der Fahrt einstellen.
  4. Schulterblick wieder üben!
  5. Hupe benutzen.
  6. Auf die Kommandos der netten Dame auf der Rückbank achten (Navigation, Schlaglochassistentin)!
  7. Vorausschauendes Fahren (Vollbremsung kaum möglich)!
  8. Tuk-Tuk nicht überfordern!
  9. Tuk-Tuk pflegen als sei es dein Eigenes!
  10. Spaßhaben nicht vergessen!

Unsere Tuk-Tuk Tour starten wir in Phnom Penh! Am besten man meldet sich eine Woche vor Beginn der Tour bei Mr. Pouv via E-Mail (psareth [at] hotmail.com). Mr. Pouv’s Wunsch ist es, sich auf das Kommen vorzubereiten und das Tuk-Tuk nochmal auf Hochglanz zu polieren sowie evtl. Kleinigkeiten zu reparieren, damit die Tuk-Tukfahrt auch Spaß macht. Man hinterlegt $ 1.300 sowie einen Pass als Provision und unterschreibt einen Vertrag, welcher besagt, dass man bei Diebstahl mit $ 3.000 für den Schaden aufkommt (Kommt nicht selten vor!).

Mit $ 20 pro Tag kann der Spaß dann schon beinahe losgehen! Vorher werden allerdings ein paar Übungsrunden außerhalb der Stadt gedreht, denn Mr. Pouv möchte sicher gehen, dass der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug hat und versteht, wie sich dieses Ding fährt. Die erste Fahrt war wirklich komisch, denn das Ding zieht irgendwie in alle Richtungen und man weiß nicht so Recht, wie man es lenken soll. Renate ist sicherheitshalber mal lieber abgestiegen. Nach ca. einer halben Stunde Fahrschule und Einweisung in die Technik des Tuk-Tuks kann es dann los gehen! Mr. Pouv winkt noch einmal mit zitternder Hand und hofft sein Baby heil und als Ganzes wieder zu sehen.Und nun stellen wir euch unseren Cambo Loop (577 km) grob vor. Streckenlänge und Route können natürlich individuell gestaltet werden!

Tag 1:

–          NH 1: Phnom Penh – Neak-Luong-Fähre = 60 km

–          NH11: Neak-Luong – Prey Vaeng = 30 km

Tag 2:

–          NH11: Prey Vaeng bis Chup = 60 km

–          NH 7: Chup über Suong + Krek bis Memot = 70 km

Tag 3:

–          NH 7: Memot bis Kratie = 130 km

Tag 4:

–          308: Kratie bis Kampong Cham = 107 km

Tag 5:

–          NH 7: Kampong Cham bis Phnom Penh = 120 km

Wichtig ist bei der Fahrt zu beachten, dass das einradmotorisierte Vierradfahrzeug mit 125ccm² nur für maximal 2 leichte Asiaten konzipiert wurde. Da es nun einen Anhänger samt 2 Personen oder  mehr, inkl. ihrem Gepäck ziehen muss, will der Motor regelmäßig gekühlt werden. Wir haben alle 10 km eine Pause eingelegt, um zum Einen Menschen kennenzulernen und zum Anderen den Motor mit Wasser zu kühlen. Gerade auf der Strecke am 3. Tag ist es wichtig viele Pausen einzulegen, denn hier müssen mehrere Hügel passiert werden und bei bergauf stößt das Moped an seine Grenzen. Außerdem muss täglich die Kette geölt und ggfl. neu gespannt werden sowie einmal in drei Tagen das Öl gewechselt werden. Alles in allem ein Wahnsinnstripp, den wir jederzeit wiederholen würden! Bei der ganzen Sache muss man sich halt bewusst sein, wie viel das Tuk-Tuk Mr. Pouv bedeutet. Er ernährt damit seine Familie und finanziert so das Studium seiner Tochter. Man sollte sich der Verantwortung bewusst sein, und nicht leichtsinnig werden! Also an alle verantwortungsbewussten Traveller: Nutzt diese einzigartige Gelegenheit, um Land und Leute in Kambodscha auf eigene Faust kennenzulernen – ihr werdet es nicht bereuen! Tuk-Tuk Adventures GmbH & Co. KG wünscht Euch Hals- und Beinbruch! 😉

Cambo-Loop
Kambodscha

Cambo-Loop

Auf unserer Rundreise in Kambodscha haben wir wohl die definitiv verrückteste Tour mit unserem Tuk-Tuk gehabt! Dabei haben wir unsere Reiseführer getrost im Mekong versenkt, denn auf der Tour kann er dir sowieso nicht mehr helfen, da man sämtliche Touristenrouten verlässt, um seine eigene individuell gestaltete Tour mit dem Tuk-Tuk zu starten.  Bei der Tour benötigt man nur eine Landkarte und eine Portion Mut. Wir wollen euch im folgendem Artikel einige wichtige Informationen zum Tuk-Tuk selbst Fahren und unsere Route nicht vorenthalten!Wichtig für die Tour: Du musst dir 100% sicher sein diese Tour machen zu wollen, denn ein Tuk-Tuk zu fahren ist nicht ganz ungefährlich. Die Verkehrssituation in Kambodscha ist katastrophal! Auf schmalen,  wie Schweizerkäse durchlöcherten, Asphalt-Staubstraßen überholen  sich in einer brachialen Geschwindigkeit LKW’s, Busse und Minivanfahrer in Kurven 3-spurig, wobei auch nicht selten die Reifen platzen! Da werden die seltenen Tuk-Tuks auf den ländlichen Highways schnell mal übersehen und der Fahrer macht sich die Hose voll.Das Tuk-Tuk Fahren selbst ist ungewohnt schwierig! So benötigen ganz mutige, mindestens 2 Tage, um überhaupt ein Fahrgefühl für dieses Gefährt zu bekommen. Man(n) muss ständig im Hinterkopf behalten: Du fährst gerade ein Moped mit einem Anhänger inkl. Dame! Das Fahrgefühl ist wirklich seltsam! Nicht mit Motorrad-, Moped- oder Autofahren zu vergleichen!Hier ein paar Klugscheißer-Tipps für das Tuk-Tuk Fahren selbst:

  1. Füße bleiben immer auf dem Moped!
  2. Helmpflicht!
  3. Spiegel immer vor der Fahrt einstellen.
  4. Schulterblick wieder üben!
  5. Hupe benutzen.
  6. Auf die Kommandos der netten Dame auf der Rückbank achten (Navigation, Schlaglochassistentin)!
  7. Vorausschauendes Fahren (Vollbremsung kaum möglich)!
  8. Tuk-Tuk nicht überfordern!
  9. Tuk-Tuk pflegen als sei es dein Eigenes!
  10. Spaßhaben nicht vergessen!

Unsere Tuk-Tuk Tour starten wir in Phnom Penh! Am besten man meldet sich eine Woche vor Beginn der Tour bei Mr. Pouv via E-Mail (psareth [at] hotmail.com). Mr. Pouv’s Wunsch ist es, sich auf das Kommen vorzubereiten und das Tuk-Tuk nochmal auf Hochglanz zu polieren sowie evtl. Kleinigkeiten zu reparieren, damit die Tuk-Tukfahrt auch Spaß macht. Man hinterlegt $ 1.300 sowie einen Pass als Provision und unterschreibt einen Vertrag, welcher besagt, dass man bei Diebstahl mit $ 3.000 für den Schaden aufkommt (Kommt nicht selten vor!).

Mit $ 20 pro Tag kann der Spaß dann schon beinahe losgehen! Vorher werden allerdings ein paar Übungsrunden außerhalb der Stadt gedreht, denn Mr. Pouv möchte sicher gehen, dass der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug hat und versteht, wie sich dieses Ding fährt. Die erste Fahrt war wirklich komisch, denn das Ding zieht irgendwie in alle Richtungen und man weiß nicht so Recht, wie man es lenken soll. Renate ist sicherheitshalber mal lieber abgestiegen. Nach ca. einer halben Stunde Fahrschule und Einweisung in die Technik des Tuk-Tuks kann es dann los gehen! Mr. Pouv winkt noch einmal mit zitternder Hand und hofft sein Baby heil und als Ganzes wieder zu sehen.Und nun stellen wir euch unseren Cambo Loop (577 km) grob vor. Streckenlänge und Route können natürlich individuell gestaltet werden!

Tag 1:

–          NH 1: Phnom Penh – Neak-Luong-Fähre = 60 km

–          NH11: Neak-Luong – Prey Vaeng = 30 km

Tag 2:

–          NH11: Prey Vaeng bis Chup = 60 km

–          NH 7: Chup über Suong + Krek bis Memot = 70 km

Tag 3:

–          NH 7: Memot bis Kratie = 130 km

Tag 4:

–          308: Kratie bis Kampong Cham = 107 km

Tag 5:

–          NH 7: Kampong Cham bis Phnom Penh = 120 km

Wichtig ist bei der Fahrt zu beachten, dass das einradmotorisierte Vierradfahrzeug mit 125ccm² nur für maximal 2 leichte Asiaten konzipiert wurde. Da es nun einen Anhänger samt 2 Personen oder  mehr, inkl. ihrem Gepäck ziehen muss, will der Motor regelmäßig gekühlt werden. Wir haben alle 10 km eine Pause eingelegt, um zum Einen Menschen kennenzulernen und zum Anderen den Motor mit Wasser zu kühlen. Gerade auf der Strecke am 3. Tag ist es wichtig viele Pausen einzulegen, denn hier müssen mehrere Hügel passiert werden und bei bergauf stößt das Moped an seine Grenzen. Außerdem muss täglich die Kette geölt und ggfl. neu gespannt werden sowie einmal in drei Tagen das Öl gewechselt werden. Alles in allem ein Wahnsinnstripp, den wir jederzeit wiederholen würden! Bei der ganzen Sache muss man sich halt bewusst sein, wie viel das Tuk-Tuk Mr. Pouv bedeutet. Er ernährt damit seine Familie und finanziert so das Studium seiner Tochter. Man sollte sich der Verantwortung bewusst sein, und nicht leichtsinnig werden! Also an alle verantwortungsbewussten Traveller: Nutzt diese einzigartige Gelegenheit, um Land und Leute in Kambodscha auf eigene Faust kennenzulernen – ihr werdet es nicht bereuen! Tuk-Tuk Adventures GmbH & Co. KG wünscht Euch Hals- und Beinbruch! 😉

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