Grüne Insel, schwarze Strände

Wir wohnen wieder ein mal direkt am Strand. An einem wunderschönen, naturbelassenen Strand, an dem noch reges Fischertreiben herrscht. Ein Strand, an dem sich nicht zahlreiche übergewichtige Pauschaltouristen im Sand wälzen und ihre Kuhlen hinterlassen. Ein Strand der noch keine Bars gesehen hat. Ein Strand, der nur seine Einheimischen kennt und die paar Reisende, die sich hier her verfahren.

An unserem Strand werden lediglich die Bangkas von den Einheimischen geparkt, der frisch gefischte Fisch zwischen den Palmen zubereitet und untereinander aufgeteilt.

Hier werden Netze repariert, die Fischerkinder toben in den Wellen und am Strand und die Hunde tollen über den schwarzen Sand.

Die im saftigen grün erstrahlende Insel Camiguin wurde von Mount Vulcan, Hibok-Hibok, Tres Marias, Mambajao, Timpoong, Dihan und Mount Guinsiliban geformt – sieben Vulkane, die sich in ihrer vollen Pracht zeigen.

Nur einer von den sieben Herrschaften versteckte sich scheu hinter einer dicken Wolkenschicht: Mt. Hibok-Hibok! Es sei, als hätte er ein Geheimnis. Vielleicht schämt er sich auch für seinen letzten Ausbruch 1951, bei dem er 500 Menschen in den Tod riss. Vielleicht plant er auch einfach nur heimlich seinen nächsten Ausbruch. Eine Gefahr, mit der die Bevölkerung ständigen leben muss. Den Vulkanen hat sie allerdings auch ihre ausgeprägte Fruchtbarkeit  zu verdanken. Wo dein Auge auch hinschaut – überall grün! Alles wächst und gedeiht! Reisfelder stehen zur Ernte bereit, Palmen, übersät von Kokosnüssen zieren die Insel. Blumen, Felder, Djungel – Flora und Fauna zeigen sich von ihrer schönsten Seite!

Camiguin – eine Insel, die Naturfreunde in ihren Bann zieht!

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