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Renate-Tag
Singapur

Renate-Tag

Seit Monaten schon freue ich mich auf den heutigen Tag! Ich wollte nach Nepal  – liegt nicht auf dem Weg. Ich wollte nach Myanmar – hat zeitlich nicht in den „Plan“ gepasst. Und ich wollte nach Singapur in den Zoo. Und jetzt kommt Artis: „Was wollen wir da? Für den Preis können wir in Deutschland auch in den Zoo gehen.“ „Bitte nicht! Dieser eine kleine Gefalle muss sein! BITTE!“, flehte ich ihn an und klimperte mit meinen kurzen, struppigen Wimpern. Diesem Blick konnte er nicht widerstehen, warum auch immer. Also geht es heute in den Zoo! Heute ist Renate-Tag!

Wiederwillig schleppe ich Artis mit. Er darf so viele Bilder schießen, wie er will. Ich werde überall geduldig auf ihn warten, so habe ich ihm als Entschädigung versprochen. Auf der Busfahrt nerve ich Artis schon mit Geschichten von früher, als wir mit der ganzen Familie und zig Verwandten in jegliche Parks gefahren sind. Das war DAS Highlight des Sommers, wenn die pinke Kühlbox gepackt wurde! Aber Artis hört nicht zu. Die Anfahrt ist ihm zu lang, der Bus zu voll und der Magen knurrt schon wieder. Langsam wird er bockig und ich bin mir nicht mehr so sicher, ob es eine gute Idee war, ihn hierher mitzuschleppen.

Aber dann nach langer Fahrt erreichen wir endlich den Zoo! Wir stärken uns kurz und endlich, endlich geht mein lang ersehnter Traum in Erfüllung! Wir betreten einen der meist ausgezeichneten Zoos der Welt! Er ist 28 ha groß, beherbergt 315 verschiedene Tierarten und ist eingebettet in einer natürlichen Umgebung. Das Tolle dabei ist, dass die Gehege nicht durch hohe Zäune, Maschendraht, o.ä. getrennt werden, sondern in Form von Wassergräben, Felsen und Teichen gestaltet sind.

Direkt im Eingangsbereich schon die erste Attraktion – freie, kleine Äffchen in einem riesigen Baum. Artis versucht vergeblich ein Bild zu knipsen – alle verwackelt, die sind zu schnell. Der gute Herr wird zickig, also ziehe ich ihn weiter. Bloß weg hier!

Dann erreichen wir das Otter-Gehege und da beginnt auch Artis‘ Herz trotz tierischem Gestand, höher zu schlagen! Was für süße Dinger!

Weiter geht es zu den witzigen Affen mit den langen Nasen und den Blähbäuchen. Wir lachen uns schlapp, beobachten unsere Artgenossen, knipsen Bilder, lesen die Informationsschilder und staunen.

Wir ziehen weiter, da soll es noch Tiger geben, Krokodile, Kängurus, Löwen, Nashörner, Paviane, Zebras, Orang-Utans und noch mehr Affen. Artis liebt diese witzigen Genossen ja so sehr!

Wusstet ihr, dass die Spider-Affen ihren Gegner durch Kitzeln zum Runterfallen bringen? Und dass ihre Arme 1,5 Mal so lang sind, wie ihre Beine? Das behindert sie oft beim Essen.

Oder dass die Größe des roten Hinterns der Paviane die Attraktivität ausmacht? Oder dass die Affen mit den langen Nasen bei überreifen Früchten einen so großen Blähbauch bekommen, dass sie hochfliegen können, wie ein Ballon? Oder, dass der malaysische Tapir sein Aussehen und seine Schüchternheit ein paar frechen Mäusen zu verdanken hat? Zumindest sagt das eine Sage.

Als wir bei Halbzeit unsere platt gelaufenen Füße ein wenig hochlegen und den Kaffee genießen, während sich die Orang-Utans über unseren Köpfen von Ast zu Ast schwingen, gesteht mein Liebster mir: „Ich bin begeistert! Wir können öfter Renate-Tage machen!“

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Singapur

Renate-Tag

Seit Monaten schon freue ich mich auf den heutigen Tag! Ich wollte nach Nepal  – liegt nicht auf dem Weg. Ich wollte nach Myanmar – hat zeitlich nicht in den „Plan“ gepasst. Und ich wollte nach Singapur in den Zoo. Und jetzt kommt Artis: „Was wollen wir da? Für den Preis können wir in Deutschland auch in den Zoo gehen.“ „Bitte nicht! Dieser eine kleine Gefalle muss sein! BITTE!“, flehte ich ihn an und klimperte mit meinen kurzen, struppigen Wimpern. Diesem Blick konnte er nicht widerstehen, warum auch immer. Also geht es heute in den Zoo! Heute ist Renate-Tag!

Wiederwillig schleppe ich Artis mit. Er darf so viele Bilder schießen, wie er will. Ich werde überall geduldig auf ihn warten, so habe ich ihm als Entschädigung versprochen. Auf der Busfahrt nerve ich Artis schon mit Geschichten von früher, als wir mit der ganzen Familie und zig Verwandten in jegliche Parks gefahren sind. Das war DAS Highlight des Sommers, wenn die pinke Kühlbox gepackt wurde! Aber Artis hört nicht zu. Die Anfahrt ist ihm zu lang, der Bus zu voll und der Magen knurrt schon wieder. Langsam wird er bockig und ich bin mir nicht mehr so sicher, ob es eine gute Idee war, ihn hierher mitzuschleppen.

Aber dann nach langer Fahrt erreichen wir endlich den Zoo! Wir stärken uns kurz und endlich, endlich geht mein lang ersehnter Traum in Erfüllung! Wir betreten einen der meist ausgezeichneten Zoos der Welt! Er ist 28 ha groß, beherbergt 315 verschiedene Tierarten und ist eingebettet in einer natürlichen Umgebung. Das Tolle dabei ist, dass die Gehege nicht durch hohe Zäune, Maschendraht, o.ä. getrennt werden, sondern in Form von Wassergräben, Felsen und Teichen gestaltet sind.

Direkt im Eingangsbereich schon die erste Attraktion – freie, kleine Äffchen in einem riesigen Baum. Artis versucht vergeblich ein Bild zu knipsen – alle verwackelt, die sind zu schnell. Der gute Herr wird zickig, also ziehe ich ihn weiter. Bloß weg hier!

Dann erreichen wir das Otter-Gehege und da beginnt auch Artis‘ Herz trotz tierischem Gestand, höher zu schlagen! Was für süße Dinger!

Weiter geht es zu den witzigen Affen mit den langen Nasen und den Blähbäuchen. Wir lachen uns schlapp, beobachten unsere Artgenossen, knipsen Bilder, lesen die Informationsschilder und staunen.

Wir ziehen weiter, da soll es noch Tiger geben, Krokodile, Kängurus, Löwen, Nashörner, Paviane, Zebras, Orang-Utans und noch mehr Affen. Artis liebt diese witzigen Genossen ja so sehr!

Wusstet ihr, dass die Spider-Affen ihren Gegner durch Kitzeln zum Runterfallen bringen? Und dass ihre Arme 1,5 Mal so lang sind, wie ihre Beine? Das behindert sie oft beim Essen.

Oder dass die Größe des roten Hinterns der Paviane die Attraktivität ausmacht? Oder dass die Affen mit den langen Nasen bei überreifen Früchten einen so großen Blähbauch bekommen, dass sie hochfliegen können, wie ein Ballon? Oder, dass der malaysische Tapir sein Aussehen und seine Schüchternheit ein paar frechen Mäusen zu verdanken hat? Zumindest sagt das eine Sage.

Als wir bei Halbzeit unsere platt gelaufenen Füße ein wenig hochlegen und den Kaffee genießen, während sich die Orang-Utans über unseren Köpfen von Ast zu Ast schwingen, gesteht mein Liebster mir: „Ich bin begeistert! Wir können öfter Renate-Tage machen!“

7 Kommentare

Aljona

25 Juni , 2013 at 8:36 pm

Oh ja an die Park-Besuche mit eurer Familie kann ich mich auch gut und sehr gern erinnern. <3

Regeranskis

30 März , 2013 at 5:51 am

DIe Tage sind die besten, wo man einfach mal abschalten kann... :-)

RenArtis

1 April , 2013 at 2:40 am

Richtig, Jenny! Ich hoffe, Du hast auch ab und an Jenny-Tag! ;-) Wenn wir wieder da sind, machen wir mal einen Jenny - Renate- Tag! :-)

Dennis

26 März , 2013 at 7:03 pm

Dawillichauchhin,Dawillichauchhin,Dawillichauchhin,Dawillichauchhin,Dawillichauchhin,Dawillichauchhin,Dawillichauchhin,Dawillichauchhin,Dawillichauchhin,Dawillichauchhin,Dawillichauchhin. Irgendwann :-)

RenArtis

27 März , 2013 at 11:31 am

Na dann nichts wie hin! ;-)

Pa-Ma

25 März , 2013 at 2:33 pm

Renate, Danke! Die Familientraditionen müssen bleiben!!! BOA!!! Die vielfältige Schönheit der Schöpfung!

RenArtis

26 März , 2013 at 4:42 pm

Die bleiben für immer!

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