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Ein letztes Abenteuer
Palau

Ein letztes Abenteuer

Früh morgens, auch wenn jeder früh morgens etwas anders definiert, haben Benji und seine Frau uns mit einem fabelhaften Frühstück verzaubert. Anschließend mussten wir uns schweren Herzens verabschieden. Ach, ganz ehrlich: Zu kurz war unsere Zeit auf Peleliu. Aber so ist es eben auf unserer vergänglichen Erde: Alles hat irgendwann mal ein Ende! Selbst unsere Reise! Was eure Reise? Wird es einigen wie ein plötzlich einsetzender Zahnschmerz durch den Kopf schießen. Ja, unsere Reise! Aber damit wollen wir euch noch nicht konfrontieren! Noch nicht! Wir müssen unsere Heimkehr selbst noch verarbeiten. Aber euch wollen wir noch nicht nach Hause schicken! Denn mit unseren Gedanken sind wir noch unterwegs und ihr hoffentlich auch.

Alt, rostig und kurz vor dem Auseinanderfall – so würden wir Benjis Van beschreiben. Ein Stück Pappe muss an Stelle eines Schiebedaches herhalten. Mit einem Stück Draht muss die Schiebetür von außen fixiert werden. Nur das nötigste funktioniert – der Motor, das Lenkrad und die Bremsen. Aber alles halb so wild! Es gibt Schlimmeres.

3. Das Flughafenshutle

Für eine kurze Fahrt bis zum Flughafen sollte der Shuttle-Bus noch halten, auch wenn unser Fahrer die Fahrzeit zum Flieger knapp bemessen hatte und wir uns keine Pannen leisten konnten. Tickets waren bereits gebucht und der nächste Flieger ginge erst einige Tage später. Doch als wir am Flughafen ankommen, herrscht eine gähnende Leere! Die tropischen Vögel pfeifen vor sich hin. Von Flugzeugen fehlt jede Spur weit und breit. Nur eine Landebahn lässt sich im Knie hohen Gras erahnen.

1. Der Flughafen

Hey, Benji! Sicher, dass das hier der Flughafen ist?“, fragen wir etwas irritiert und skeptisch.
Benji kann sein Schmunzeln nicht verbergen: „Yes! Das ist der Flughafen von Peleliu!

2. Die LandebahnWir müssen zurück nach Koror. Taschen packen für den Heimweg. Auf ein wiederholtes Abenteuer mit dem Boot, wie auf dem Hinweg nach Peleliu, wollen wir uns nicht mehr einlassen. Dieses Mal sollte es komfortabler und schneller gehen – wir fliegen! Genauer gesagt mit einem Flieger, der ausschließlich dafür genutzt wird, um kranke Menschen von den umherliegenden kleinen Inseln schnell nach Koror fliegen zu können, denn einem kranken Menschen ist eine 5 Stundenfahrt mit der Fähre nicht zuzumuten! Selbst Touristen sprechen da aus Erfahrung.

Und darüber hinaus nimmt Mr. Chan, ein pensionierter Ami-Pilot, 2 Mal die Woche Touristen mit auf seinen Rundflug. 75$ kostet eine Strecke pro Person und kommt den kranken Menschen zugute, die auf Palau kostenfrei mit diesem Flugzeug transportiert werden. Die Touristen bezahlen so zusagen ordentlich in die Krankenkasse.

Und weil sich das natürlich super cool und super abenteuerlich anhört, wollen wir auch unbedingt helfen und als tollen Nebeneffekt Palau von oben sehen. Aber dafür muss erst einmal der Flieger kommen. Doch der kommt und kommt nicht.

10. Abgehoben

Benji: „Eigentlich ist er immer pünktlich!“ Eine geschlagene Stunde warteten wir im Terminal „Djungel“ am Gate „Sonnenstich“. Die Sonne brennt gnadenlos auf unsere Köpfe. „Wo bleibt der Typ denn?“ „Kommt noch! Kommt noch!“, versucht Benji uns zu besänftigen und wirkt dabei selbst leicht nervös. Wir stehen unter Benji’s Kofferraumklappe, dem einzigen Schattenplatz auf der Piste. Na wenigstens die funktioniert noch!

4. Das TerminalUnd dann plötzlich, als keiner mehr damit rechnet, wird die Stille von Motorgeräuschen unterbrochen. Ein kleiner Punkt erscheint am Himmel, der sich uns schnell nähert. Und dann erkennen wir es auch schon: Die kleine, blaue 9-Sitzer-Propellormaschine landet sanft auf der holprigen Piste und unser letztes Abenteuer beginnt!

5. Das Flugzeug

Danke PMA für das Abenteuer!

 

 

Ein letztes Abenteuer
Palau

Ein letztes Abenteuer

Früh morgens, auch wenn jeder früh morgens etwas anders definiert, haben Benji und seine Frau uns mit einem fabelhaften Frühstück verzaubert. Anschließend mussten wir uns schweren Herzens verabschieden. Ach, ganz ehrlich: Zu kurz war unsere Zeit auf Peleliu. Aber so ist es eben auf unserer vergänglichen Erde: Alles hat irgendwann mal ein Ende! Selbst unsere Reise! Was eure Reise? Wird es einigen wie ein plötzlich einsetzender Zahnschmerz durch den Kopf schießen. Ja, unsere Reise! Aber damit wollen wir euch noch nicht konfrontieren! Noch nicht! Wir müssen unsere Heimkehr selbst noch verarbeiten. Aber euch wollen wir noch nicht nach Hause schicken! Denn mit unseren Gedanken sind wir noch unterwegs und ihr hoffentlich auch.

Alt, rostig und kurz vor dem Auseinanderfall – so würden wir Benjis Van beschreiben. Ein Stück Pappe muss an Stelle eines Schiebedaches herhalten. Mit einem Stück Draht muss die Schiebetür von außen fixiert werden. Nur das nötigste funktioniert – der Motor, das Lenkrad und die Bremsen. Aber alles halb so wild! Es gibt Schlimmeres.

3. Das Flughafenshutle

Für eine kurze Fahrt bis zum Flughafen sollte der Shuttle-Bus noch halten, auch wenn unser Fahrer die Fahrzeit zum Flieger knapp bemessen hatte und wir uns keine Pannen leisten konnten. Tickets waren bereits gebucht und der nächste Flieger ginge erst einige Tage später. Doch als wir am Flughafen ankommen, herrscht eine gähnende Leere! Die tropischen Vögel pfeifen vor sich hin. Von Flugzeugen fehlt jede Spur weit und breit. Nur eine Landebahn lässt sich im Knie hohen Gras erahnen.

1. Der Flughafen

Hey, Benji! Sicher, dass das hier der Flughafen ist?“, fragen wir etwas irritiert und skeptisch.
Benji kann sein Schmunzeln nicht verbergen: „Yes! Das ist der Flughafen von Peleliu!

2. Die LandebahnWir müssen zurück nach Koror. Taschen packen für den Heimweg. Auf ein wiederholtes Abenteuer mit dem Boot, wie auf dem Hinweg nach Peleliu, wollen wir uns nicht mehr einlassen. Dieses Mal sollte es komfortabler und schneller gehen – wir fliegen! Genauer gesagt mit einem Flieger, der ausschließlich dafür genutzt wird, um kranke Menschen von den umherliegenden kleinen Inseln schnell nach Koror fliegen zu können, denn einem kranken Menschen ist eine 5 Stundenfahrt mit der Fähre nicht zuzumuten! Selbst Touristen sprechen da aus Erfahrung.

Und darüber hinaus nimmt Mr. Chan, ein pensionierter Ami-Pilot, 2 Mal die Woche Touristen mit auf seinen Rundflug. 75$ kostet eine Strecke pro Person und kommt den kranken Menschen zugute, die auf Palau kostenfrei mit diesem Flugzeug transportiert werden. Die Touristen bezahlen so zusagen ordentlich in die Krankenkasse.

Und weil sich das natürlich super cool und super abenteuerlich anhört, wollen wir auch unbedingt helfen und als tollen Nebeneffekt Palau von oben sehen. Aber dafür muss erst einmal der Flieger kommen. Doch der kommt und kommt nicht.

10. Abgehoben

Benji: „Eigentlich ist er immer pünktlich!“ Eine geschlagene Stunde warteten wir im Terminal „Djungel“ am Gate „Sonnenstich“. Die Sonne brennt gnadenlos auf unsere Köpfe. „Wo bleibt der Typ denn?“ „Kommt noch! Kommt noch!“, versucht Benji uns zu besänftigen und wirkt dabei selbst leicht nervös. Wir stehen unter Benji’s Kofferraumklappe, dem einzigen Schattenplatz auf der Piste. Na wenigstens die funktioniert noch!

4. Das TerminalUnd dann plötzlich, als keiner mehr damit rechnet, wird die Stille von Motorgeräuschen unterbrochen. Ein kleiner Punkt erscheint am Himmel, der sich uns schnell nähert. Und dann erkennen wir es auch schon: Die kleine, blaue 9-Sitzer-Propellormaschine landet sanft auf der holprigen Piste und unser letztes Abenteuer beginnt!

5. Das Flugzeug

Danke PMA für das Abenteuer!

 

 

6 Kommentare

Dennis

8 Juni , 2013 at 2:06 pm

.... oder wollt Ihr nach Hause, weil an diesem Wochenende Stadtfest in Rahden ist ? :-) Die Hermes House Band tritt dort auf. Weltstars.... Gruß Dennis

RenArtis

12 Juni , 2013 at 9:25 am

Stadtfest? Das langweilige Stadtfest? Ne wegen dem Fest sind wir nicht nach Hause! ;-)

Regers

7 Juni , 2013 at 8:57 pm

what a wonderful world.....<3

RenArtis

12 Juni , 2013 at 9:26 am

...wooooo, ooooorld!

Pa-Ma

6 Juni , 2013 at 10:35 am

Das habt ihr ja noch nicht erzählt! Aber es gibt ja noch so vieles was ihr noch nicht erzählt habt! Danke für den Einblick!!!!

RenArtis

12 Juni , 2013 at 9:26 am

Genau! Alles zu seiner Zeit! ;-)

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