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Elternzeit
Norwegen

Elternzeit

Es ist schon was Feines, diese Elternzeit. Da kann man sich von der Arbeit für eine gewisse Zeit freistellen lassen, um mit seinem Kind bzw. seiner Familie Zeit zu verbringen. Für uns stand es ebenfalls fest: Das ist es!

Enger als Familie zusammen wachsen. Den kleinen Bub besser kennen lernen. Der Bub soll uns kennen lernen. Verstehen was es bedeutet, Familie zu sein. Ist ja neu für uns alle. Zumindest mit uns als Eltern. Nachvollziehen können, was Mama den ganzen Tag / die ganze Nacht macht. Gemeinsam die ersten Schritte erleben. Den Alltag gemeinsam meistern und organisieren. Und das geht nicht besser als in unserem „Dicken“, so nennen wir unseren Liebling, den VW T4 Bus aus dem Jahr 2002 mit frischem, unlackiertem Schlafdach und Einbauküche.

Zu dritt oder besser gesagt: zu viert sind wir vor gut 24 Tagen aufgebrochen. Wir haben wieder Wohnung aufgegeben und so einiges verhökert. Nur für dieses eine Ziel: gemeinsam die Elternzeit in Norwegen zu erleben.

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Und so sind wir jetzt unterwegs für, nun ja, vielleicht zwei Monate oder auch drei. Aber eins steht fest! Egal, wie lange wir unterwegs sind, wir konzentrieren uns auf uns vier. Keine Arbeit, keine Häuser bauen, keine Amtsgänge, keine Bloggerei! Richtig! Dieses Mal mal wird auch etwas verspätet im Blog berichtet. Aber keine Sorge! Wir schreiben ganz Old School jeden Abend, während der Troll in seiner Traumwelt in den Schlafsack pupst, bei Öllicht in unser Tagebuch:

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22. Mai
Es wird schlagartig dunkel. Eine dunkel blaue Masse, ja schon fast schwarz, rollt auf uns zu. Als sie doch gerade noch nur in der Ferne sichtbar war, steht sie nun direkt vor uns. Wir schauen uns gegenseitig in’s Gesicht. Im nächsten Moment peitscht sie uns aus. Der Atlantik lässt grüßen. Wir ziehen die Tür vom Dicken zu und warten ab, was passiert. Es wackelt mächtig. Murmel große Hagelkörner gemischt mit Angst einflößenden großen Regentropfen schlagen im Wirbeltrommel auf das Schlafdach. Der Wind reißt immer wieder am Dach, als würde es die Konstruktion testen.

Wir haben etwas Sorge. Besser gesagt „ein mulmiges Gefühl“. Aber dem kleinen Troll geht es bestens! Er hält gerade seinen Mittagsschlaf unter’m Dach, während der Sturm über die Küste rollt und wir vor Sorge fast umkommen.

Wehenartig spielt das Wetter heute verrückt. Immer und immer wieder zieht ein kräftiger Regenschauer vom Meer rüber.
Wir sitzen im Bus fest und vertreiben uns die Zeit mit spielen, essen, spielen und essen… Morgen soll das Wetter besser werden, so zeigt zumindest die Wetter- App.

23. Mai 0:00 Uhr
Ob es wirklich richtig war, hier so an der Küste zu parken? Vielleicht hätten wir doch lieber den Platz da oben wählen sollen!?
Der Troll schläft seit 20 Uhr tief und fest. Wir können an Schlaf nicht denken. Es kommt uns vor, als würde der Dicke im nächsten Moment vom Wind umgeworfen werden. „Was, wenn das Dach plötzlich abreißt?“ Wir bekommen kein Auge zu. Die 3 Grad Celsius fühlen sich an wie -10 und der Wind ist brutal.

Kurzer Hand entschließt sich Artis im unteren Bereich die Rückbank umzuklappen und das Dach einzuziehen. Renate nimmt den Troll fest in den Arm: Falls wir wegfliegen, dann zumindest gemeinsam.
Das unten Schlafen scheint schwieriger zu sein als gedacht. Wohin mit dem ganzen Gerümpel? Raus in den Sturm?
Also verwerfen wir den Gedanken schnell wieder und Artis und klettert zurück in’s Schlafdach, welches immer noch fest im Griff des Windes ist. „Wir bleiben oben!“, flüstert er Renate rüber. Also Augen zu und durch.

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Elternzeit
Norwegen

Elternzeit

Es ist schon was Feines, diese Elternzeit. Da kann man sich von der Arbeit für eine gewisse Zeit freistellen lassen, um mit seinem Kind bzw. seiner Familie Zeit zu verbringen. Für uns stand es ebenfalls fest: Das ist es!

Enger als Familie zusammen wachsen. Den kleinen Bub besser kennen lernen. Der Bub soll uns kennen lernen. Verstehen was es bedeutet, Familie zu sein. Ist ja neu für uns alle. Zumindest mit uns als Eltern. Nachvollziehen können, was Mama den ganzen Tag / die ganze Nacht macht. Gemeinsam die ersten Schritte erleben. Den Alltag gemeinsam meistern und organisieren. Und das geht nicht besser als in unserem „Dicken“, so nennen wir unseren Liebling, den VW T4 Bus aus dem Jahr 2002 mit frischem, unlackiertem Schlafdach und Einbauküche.

Zu dritt oder besser gesagt: zu viert sind wir vor gut 24 Tagen aufgebrochen. Wir haben wieder Wohnung aufgegeben und so einiges verhökert. Nur für dieses eine Ziel: gemeinsam die Elternzeit in Norwegen zu erleben.

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Und so sind wir jetzt unterwegs für, nun ja, vielleicht zwei Monate oder auch drei. Aber eins steht fest! Egal, wie lange wir unterwegs sind, wir konzentrieren uns auf uns vier. Keine Arbeit, keine Häuser bauen, keine Amtsgänge, keine Bloggerei! Richtig! Dieses Mal mal wird auch etwas verspätet im Blog berichtet. Aber keine Sorge! Wir schreiben ganz Old School jeden Abend, während der Troll in seiner Traumwelt in den Schlafsack pupst, bei Öllicht in unser Tagebuch:

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22. Mai
Es wird schlagartig dunkel. Eine dunkel blaue Masse, ja schon fast schwarz, rollt auf uns zu. Als sie doch gerade noch nur in der Ferne sichtbar war, steht sie nun direkt vor uns. Wir schauen uns gegenseitig in’s Gesicht. Im nächsten Moment peitscht sie uns aus. Der Atlantik lässt grüßen. Wir ziehen die Tür vom Dicken zu und warten ab, was passiert. Es wackelt mächtig. Murmel große Hagelkörner gemischt mit Angst einflößenden großen Regentropfen schlagen im Wirbeltrommel auf das Schlafdach. Der Wind reißt immer wieder am Dach, als würde es die Konstruktion testen.

Wir haben etwas Sorge. Besser gesagt „ein mulmiges Gefühl“. Aber dem kleinen Troll geht es bestens! Er hält gerade seinen Mittagsschlaf unter’m Dach, während der Sturm über die Küste rollt und wir vor Sorge fast umkommen.

Wehenartig spielt das Wetter heute verrückt. Immer und immer wieder zieht ein kräftiger Regenschauer vom Meer rüber.
Wir sitzen im Bus fest und vertreiben uns die Zeit mit spielen, essen, spielen und essen… Morgen soll das Wetter besser werden, so zeigt zumindest die Wetter- App.

23. Mai 0:00 Uhr
Ob es wirklich richtig war, hier so an der Küste zu parken? Vielleicht hätten wir doch lieber den Platz da oben wählen sollen!?
Der Troll schläft seit 20 Uhr tief und fest. Wir können an Schlaf nicht denken. Es kommt uns vor, als würde der Dicke im nächsten Moment vom Wind umgeworfen werden. „Was, wenn das Dach plötzlich abreißt?“ Wir bekommen kein Auge zu. Die 3 Grad Celsius fühlen sich an wie -10 und der Wind ist brutal.

Kurzer Hand entschließt sich Artis im unteren Bereich die Rückbank umzuklappen und das Dach einzuziehen. Renate nimmt den Troll fest in den Arm: Falls wir wegfliegen, dann zumindest gemeinsam.
Das unten Schlafen scheint schwieriger zu sein als gedacht. Wohin mit dem ganzen Gerümpel? Raus in den Sturm?
Also verwerfen wir den Gedanken schnell wieder und Artis und klettert zurück in’s Schlafdach, welches immer noch fest im Griff des Windes ist. „Wir bleiben oben!“, flüstert er Renate rüber. Also Augen zu und durch.

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7 Kommentare

Daniel und Jessica - Life to go

7 Juni , 2015 at 8:12 pm

Ach Ihr Zweieinhalb :) Wird Zeit euch nun mal zu schreiben! Haben euch damals direkt beim Start verfolgt und sind mit euch gereist! Heute stehen wir kurz vor unserer Weltreise. Ihr seid einer der Hauptgründe, dass wir es Wagen unseren Traum zu erfüllen! Lieben Dank! Die Tage haben wir erst bemerkt, dass ihr auch auf Instagram seid! Sind euch auch direkt dort gefolt @ooessieoo & @dk_fit_life So eine große, bodenständige und nette Inspiration wie euch findet man glaube ich selten in der weiten Online-Welt! Macht bloß weiter so und euch und eurem Knirps alles Liebe und Gute! Falls Ihr ab (August) auch unsere Reise begleiten wollt, schaut mal auf http://life-to-go.com vorbei! Haben euch die Tage auch in einem Beitrag zuunseren TOP 5 Weltreise Gründen genannt! ;-) Viele liebe Grüße aus Köln, Daniel und Jessica P.S.: Auch nochmals vielen Dank fürs antworten auf einige unserer Fragen damals, als ihr kurz vor eurer Rückkehr gewesen seid!

Nina

3 Juni , 2015 at 5:03 pm

Boah, was für ein Abenteuer. Ich bin so gespannt auf eure Berichte. Liebe Grüße Nina

Claudia

1 Juni , 2015 at 11:16 am

Ich finde es ganz wunderbar, dass ihr diese Reise als Familie macht. Bin gespannt auf weitere Berichte und wünsche euch eine tolle gemeinsame Zeit!

Pa-Ma

26 Mai , 2015 at 10:55 am

Verrückt, Kinder!!!! Da braucht ihr ja um so mehr euren Vater im Himmel, der über euch wacht! Wir beten für euren Schutz!!!

RenArtis

29 Mai , 2015 at 11:48 am

Dem sind wir hier ganz nahe, er passt bestens auf uns auf! :)

Nessa

26 Mai , 2015 at 10:33 am

Unglaublich wunderbar dass ihr das macht!

RenArtis

29 Mai , 2015 at 11:48 am

So wunderbar, dass wir die Möglichkeiten Haben! Wir sind Gott sooooo dankbar!

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