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Im Pub
Cornwall

Im Pub

Der Himmel ist grau bedeckt. Tiefe Regenwolken ziehen vom Meer über das kleine Fischerdörfchen Cadgwith hinweg. Die Gaststube füllt sich, während die Regentropfen beginnen unaufhörlich auf die Erde zu fallen.

Erleichtert nehmen wir in einer frei gewordenen Ecke platz. Wir haben es gerade rechtzeitig geschafft, als die Tropfen, vom Wind getrieben, beginnen gegen die dünne, alten Glasscheibe zu prasseln.

Collage 3

Bild 16

Bild 8

Bild 15

Wie Fremdlinge sitzen wir nun da in der spärlich beleuchteten Ecke und sehen uns das Menü an. Wir fühlen uns ein wenig beobachtet. Liegt es wohl daran, dass wir etwas unsicher auftreten? Der Kellner kann es nicht sein. Dieser ist zu sehr damit beschäftigt, das Essen an den richtigen Mann zu bringen. Und der Barkeeper ist so sehr mit den Zapfhähnen beschäftigt, dass er uns niemals bemerkt haben könnte.

Nostalgische Bilder schmücken die alten, dicke Lehmwände. Auf ihnen kann man Fischerlegenden erkennen – Helden vergangener Tage. Wir schließen die Speisekarte und entschließen zu Mittag in der Gaststätte zu bleiben. Irgendwie wird es langsam gemütlich und der Regen kann sich ruhig noch ein wenig hinziehen.

Bild 1

Collage 1

Bild 5
Während wir so auf das Mittagessen wartet, ist Matteo auf Renate’s Arm eingeschlafen. Seine Arme baumeln regungslos umher und der Mund ist weit aufgerissen. Sie geht mit ihm im Raum auf und ab. Im Slalom zwischen der Theke und den Tischen. Plötzlich zeigt jemand auf Matteo. Am anderen Ende der Theke sitzt ein alter Mann. Er ähnelte irgendwie den Fischern auf den Bildern. Leicht angetrunken, graues zerzaustes Haar und ein löchriger, brauner Strickpullover. In der linken Hand ein Glas Bier:

„Eigentlich sehe ich die Leute hier um 2 Uhr nachts an der Theke schlafen.
Er zeigt mit seiner faltigen, alten Hand auf Matteo und schüttelt mit einem verschmitzten Lächeln mit dem Kopf:
„Der Kerl jedoch schläft schon um 2 Uhr nachmittags.“
Er starrt den schlafenden Bengel an und scheint für einen längeren Moment in einer anderen Welt zu sein. Dann schüttelt er wieder und wieder schmunzelnd den Kopf und nimmt einen großen Schluck aus dem Bierkrug.

Artis steht auf und bestellt sich auch ein Maß Local Bier – „Ale„, wie es hier genannt wird.

Bild 4

Bild 13

Bild 12

Bild 19

Bild 20

Bild 11

Bild 6

Im Pub
Cornwall

Im Pub

Der Himmel ist grau bedeckt. Tiefe Regenwolken ziehen vom Meer über das kleine Fischerdörfchen Cadgwith hinweg. Die Gaststube füllt sich, während die Regentropfen beginnen unaufhörlich auf die Erde zu fallen.

Erleichtert nehmen wir in einer frei gewordenen Ecke platz. Wir haben es gerade rechtzeitig geschafft, als die Tropfen, vom Wind getrieben, beginnen gegen die dünne, alten Glasscheibe zu prasseln.

Collage 3

Bild 16

Bild 8

Bild 15

Wie Fremdlinge sitzen wir nun da in der spärlich beleuchteten Ecke und sehen uns das Menü an. Wir fühlen uns ein wenig beobachtet. Liegt es wohl daran, dass wir etwas unsicher auftreten? Der Kellner kann es nicht sein. Dieser ist zu sehr damit beschäftigt, das Essen an den richtigen Mann zu bringen. Und der Barkeeper ist so sehr mit den Zapfhähnen beschäftigt, dass er uns niemals bemerkt haben könnte.

Nostalgische Bilder schmücken die alten, dicke Lehmwände. Auf ihnen kann man Fischerlegenden erkennen – Helden vergangener Tage. Wir schließen die Speisekarte und entschließen zu Mittag in der Gaststätte zu bleiben. Irgendwie wird es langsam gemütlich und der Regen kann sich ruhig noch ein wenig hinziehen.

Bild 1

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Während wir so auf das Mittagessen wartet, ist Matteo auf Renate’s Arm eingeschlafen. Seine Arme baumeln regungslos umher und der Mund ist weit aufgerissen. Sie geht mit ihm im Raum auf und ab. Im Slalom zwischen der Theke und den Tischen. Plötzlich zeigt jemand auf Matteo. Am anderen Ende der Theke sitzt ein alter Mann. Er ähnelte irgendwie den Fischern auf den Bildern. Leicht angetrunken, graues zerzaustes Haar und ein löchriger, brauner Strickpullover. In der linken Hand ein Glas Bier:

„Eigentlich sehe ich die Leute hier um 2 Uhr nachts an der Theke schlafen.
Er zeigt mit seiner faltigen, alten Hand auf Matteo und schüttelt mit einem verschmitzten Lächeln mit dem Kopf:
„Der Kerl jedoch schläft schon um 2 Uhr nachmittags.“
Er starrt den schlafenden Bengel an und scheint für einen längeren Moment in einer anderen Welt zu sein. Dann schüttelt er wieder und wieder schmunzelnd den Kopf und nimmt einen großen Schluck aus dem Bierkrug.

Artis steht auf und bestellt sich auch ein Maß Local Bier – „Ale„, wie es hier genannt wird.

Bild 4

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6 Kommentare

Nicole

28 Oktober , 2014 at 11:04 am

Wahnsinn.... Da könnte ich mir vorstellen, den Rest meines langen Lebens zu verbringen....Traumhaft schöne Bilder/ Landschaft und Häuser...Ich bin neidisch :-) VG Nicole von Segwaytour Köln

RenArtis

21 November , 2014 at 9:10 pm

Jetzt las mal den Neid und nix wie hin da! Gruß Renartis

Dennis Möller

22 Oktober , 2014 at 6:12 pm

Sehr urig....Dort kann man sich wohlfühlen

RenArtis

21 November , 2014 at 9:11 pm

Zum einschlafen urig...

Olja :)

20 Oktober , 2014 at 5:02 pm

:D

RenArtis

21 November , 2014 at 9:11 pm

Was gibt es da zu grinsen? ;-)

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