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Lao Walkingstick
Laos

Lao Walkingstick

„Heute übernachten wir im Djungel, zwischen Tigern, Affen und anderen exotischen Schöpfungen.“, so begrüßte unser Djungel-Guide Wan uns. Scheint einen guten Sinn für Humor zu haben, der Gute. Wir sind weiter in den Norden gereist, um die Wildnis vor Ort zu erkunden. Luang Namtha (gefährlich nahe an der chinesischen Grenze) steht für tiefe Regenwälder, unberührte Wildnis, Vegetation und unbeschreibliche Schönheit – das können wir uns auf unsere letzten Tage in Laos nicht entgehen lassen! Wir entscheiden uns bewusst für einen organisierten Zwei-Tage-Marsch durch den Djungel mit Green Discovery. Warum ausgerechnet Green Discovery? Ganz einfach: Sie überzeugen mit authentischen Trips, erfahrenen Guides und Homestays, die nicht ablaufen, wie ein Zoobesuch. Die Dörfer, in denen übernachtet wird, erhalten einen Teil des eingenommenen Geldes, um Bildung, medizinische Versorgung und vieles mehr, finanzieren zu können. Darüber hinaus wird mit einem weiteren Teil des Geldes der Regenwald vor den bauwütigen Chinesen geschützt, und wo nötig, regeneriert. Sehr gute Sache, denkt sich RenArtis und schließt sich einer coolen Truppe, bestehend aus Holländern, Belgiern, Engländern und einem Amerikaner an.In aller Frühe starten wir unseren Trip. Auf den ersten Metern bemerken wir, dass wir unsere Nordic-Walking-Sticks zu Hause vergessen haben. So’n Mist aber auch. Die kann man hier wirklich gut gebrauchen! Was also tun? Mit der Machete ab in’s Dickicht und die Lao-Walking-Sticks besorgen, denn die sprießen hier wie Pilze aus dem Boden!Voll ausgerüstet schnuppern wir erneut Djungelluft und sie riecht nach Abenteuer, Schweiß und Käsefüßen! Das ist allerdings nicht weiter schlimm, denn das, was wir sehen, entschädigt alles!Auch das Picknick mitten im Regenwald, zubereitet auf einem Bananenblatt, bestehend aus lauter Köstlichkeiten, schmeckt nach einem 3-Stunden-Marsch einfach ZU gut!Gegen Abend erreichen wir erschöpft, durchgeschwitzt und ausgesaugt von Blutegeln das strom- und Wifi-lose Lantha-Dorf, in dem wir übernachten.Stromlos? Sanfte Bässe beschallen die Umgebung. Trommeln? Nichts da! 350-Watt-Karaokeanlage und einige Satelitenschüsseln schmücken die Bambushütten. Wo kommt die Elektrizität weg? Wir dachten, hier gäbe es keinen Strom? Wir gehen der Sache auf den Grund und folgen unauffällig der Stromleitung.Sie führt uns runter zum Fluss und wir treffen auf eine wahrlich kluge Konstruktion: Ein Damm, ein aufgestauter Fluss und Generatoren, die von Schiffsschrauben angetrieben werden. Sowas nennt man Öko-Strom!Viele erwarten Steinzeit-Atmosphäre und wilde Buschmenschen, doch dieses Dorf ist nicht stehen geblieben. Es entwickelt sich weiter, und das ist wohl gut so!Normalerweise wurden von chinesischen Bonzen asphaltierte Straßen zu den Bergdörfern geplant, um die reichen Touristen mit dicken Autos zu den Einheimischen zu führen, ein paar Fotos von Frauen in traditioneller Kleidung zu knipsen, ein paar Bier Lao zu trinken und wieder abzubrausen. Doch die Regierung hier in Laos hat eins verstanden: Das Land lebt von der Natur und von den Touristen, die aufgrund der Natur hier sind und gerne einen schweißtreibenden, anstrengend Tagesmarsch in Kauf nehmen, um zu den Bergdörfern zu gelangen. Und somit haben sie den Chinesen in der Hinsicht einen Riegel vor die Tür geschoben. (China-Laos-Abkommen: Das 5 Millionen-Menschenland will 1 Millionen Chinesen aufnehmen!)Trotz Strom hatte unser Dorf kein Wifi und somit konnte man sich zu 100 % auf die Einheimischen und die Mitreisenden konzentrieren! 😉Es war eine wunderschöne Atmosphäre am Lagerfeuer, mitten im Djungel, umgeben von Bambushütten, tanzenden Glühwürmchen, Lao Lao und einem unterhaltendem Live-Konzert von Pieter M.!Ausgeschlafen und mit einem nicht gerade primitiven Frühstück starten wir Teil 2 der Trekking-Tour.Es geht noch tiefer in den Djungel! Vom Regen aufgespülte, rutschige Wege, dutzende Blutegel in Schuhen und Socken und wackelige Bambusbrücken, begleitet von tierischen Geräuschen machen diesen Djungeltrek einfach perfekt!Danke, Green Discovery, für dieses Erlebnis! Besser konnten wir unseren Aufenthalt in Laos nicht abschließen!Local: „Danke Artis, für deinen Bambus-Walkingstick!“

 

Lao Walkingstick
Laos

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„Heute übernachten wir im Djungel, zwischen Tigern, Affen und anderen exotischen Schöpfungen.“, so begrüßte unser Djungel-Guide Wan uns. Scheint einen guten Sinn für Humor zu haben, der Gute. Wir sind weiter in den Norden gereist, um die Wildnis vor Ort zu erkunden. Luang Namtha (gefährlich nahe an der chinesischen Grenze) steht für tiefe Regenwälder, unberührte Wildnis, Vegetation und unbeschreibliche Schönheit – das können wir uns auf unsere letzten Tage in Laos nicht entgehen lassen! Wir entscheiden uns bewusst für einen organisierten Zwei-Tage-Marsch durch den Djungel mit Green Discovery. Warum ausgerechnet Green Discovery? Ganz einfach: Sie überzeugen mit authentischen Trips, erfahrenen Guides und Homestays, die nicht ablaufen, wie ein Zoobesuch. Die Dörfer, in denen übernachtet wird, erhalten einen Teil des eingenommenen Geldes, um Bildung, medizinische Versorgung und vieles mehr, finanzieren zu können. Darüber hinaus wird mit einem weiteren Teil des Geldes der Regenwald vor den bauwütigen Chinesen geschützt, und wo nötig, regeneriert. Sehr gute Sache, denkt sich RenArtis und schließt sich einer coolen Truppe, bestehend aus Holländern, Belgiern, Engländern und einem Amerikaner an.In aller Frühe starten wir unseren Trip. Auf den ersten Metern bemerken wir, dass wir unsere Nordic-Walking-Sticks zu Hause vergessen haben. So’n Mist aber auch. Die kann man hier wirklich gut gebrauchen! Was also tun? Mit der Machete ab in’s Dickicht und die Lao-Walking-Sticks besorgen, denn die sprießen hier wie Pilze aus dem Boden!Voll ausgerüstet schnuppern wir erneut Djungelluft und sie riecht nach Abenteuer, Schweiß und Käsefüßen! Das ist allerdings nicht weiter schlimm, denn das, was wir sehen, entschädigt alles!Auch das Picknick mitten im Regenwald, zubereitet auf einem Bananenblatt, bestehend aus lauter Köstlichkeiten, schmeckt nach einem 3-Stunden-Marsch einfach ZU gut!Gegen Abend erreichen wir erschöpft, durchgeschwitzt und ausgesaugt von Blutegeln das strom- und Wifi-lose Lantha-Dorf, in dem wir übernachten.Stromlos? Sanfte Bässe beschallen die Umgebung. Trommeln? Nichts da! 350-Watt-Karaokeanlage und einige Satelitenschüsseln schmücken die Bambushütten. Wo kommt die Elektrizität weg? Wir dachten, hier gäbe es keinen Strom? Wir gehen der Sache auf den Grund und folgen unauffällig der Stromleitung.Sie führt uns runter zum Fluss und wir treffen auf eine wahrlich kluge Konstruktion: Ein Damm, ein aufgestauter Fluss und Generatoren, die von Schiffsschrauben angetrieben werden. Sowas nennt man Öko-Strom!Viele erwarten Steinzeit-Atmosphäre und wilde Buschmenschen, doch dieses Dorf ist nicht stehen geblieben. Es entwickelt sich weiter, und das ist wohl gut so!Normalerweise wurden von chinesischen Bonzen asphaltierte Straßen zu den Bergdörfern geplant, um die reichen Touristen mit dicken Autos zu den Einheimischen zu führen, ein paar Fotos von Frauen in traditioneller Kleidung zu knipsen, ein paar Bier Lao zu trinken und wieder abzubrausen. Doch die Regierung hier in Laos hat eins verstanden: Das Land lebt von der Natur und von den Touristen, die aufgrund der Natur hier sind und gerne einen schweißtreibenden, anstrengend Tagesmarsch in Kauf nehmen, um zu den Bergdörfern zu gelangen. Und somit haben sie den Chinesen in der Hinsicht einen Riegel vor die Tür geschoben. (China-Laos-Abkommen: Das 5 Millionen-Menschenland will 1 Millionen Chinesen aufnehmen!)Trotz Strom hatte unser Dorf kein Wifi und somit konnte man sich zu 100 % auf die Einheimischen und die Mitreisenden konzentrieren! 😉Es war eine wunderschöne Atmosphäre am Lagerfeuer, mitten im Djungel, umgeben von Bambushütten, tanzenden Glühwürmchen, Lao Lao und einem unterhaltendem Live-Konzert von Pieter M.!Ausgeschlafen und mit einem nicht gerade primitiven Frühstück starten wir Teil 2 der Trekking-Tour.Es geht noch tiefer in den Djungel! Vom Regen aufgespülte, rutschige Wege, dutzende Blutegel in Schuhen und Socken und wackelige Bambusbrücken, begleitet von tierischen Geräuschen machen diesen Djungeltrek einfach perfekt!Danke, Green Discovery, für dieses Erlebnis! Besser konnten wir unseren Aufenthalt in Laos nicht abschließen!Local: „Danke Artis, für deinen Bambus-Walkingstick!“

 

12 Kommentare

Mel

27 November , 2012 at 11:34 am

wie genial wunderschöne Natur! ♥

RenArtis

27 November , 2012 at 1:38 pm

Du sagst es!

Pa-Ma

27 November , 2012 at 10:58 am

Stark-Stark, ihr Lieben!!! Gottes Segen und Bewahrung auch weiter!!!!!!!!!!!!!!

RenArtis

27 November , 2012 at 1:37 pm

Dankeeee

dennis

26 November , 2012 at 10:15 pm

Laos war gut,gell?! ;)

RenArtis

27 November , 2012 at 10:05 am

Laos ist SEHR gut!

paul Born

26 November , 2012 at 6:58 pm

cooler Trip...der Typ Peter ist echt nicht schlecht.... Alles Gute euch noch, ich denk an euch :D

RenArtis

27 November , 2012 at 10:04 am

Der ist wirklich gut! Und sehr, sehr sympatisch! Wir denken auch an Dich, Bro!

Jenny & Viktor

26 November , 2012 at 6:14 pm

Echt spannend was ihr da macht.. Habt ihr denn auch die Tiger und Affen gesehen?

RenArtis

27 November , 2012 at 10:04 am

Die einzigen Affen im Wald, waren wir selbst ;-)

Konrad

26 November , 2012 at 4:36 pm

:-) Jetzt will ich definitiv nach LAOS :-)

RenArtis

27 November , 2012 at 10:04 am

Die Laoten warten schon auf Dich!

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