Malapascua – ein Traum auch für Noch-Nicht-Taucher

Das Kind beginnt zu schreien wie am Spieß. Kurz darauf muss es sich übergeben – krank. Es schreit noch lauter. Die Mutter kann nicht viel machen, sie ist ebenfalls am Kotzen – schwanger. Als sich die Lage beruhigt, geht der Mann brechen – so die Gesamtsituation. Ein Blick auf die Uhr: 03:00 Uhr in der Frühe. Die Gastfamilie unter uns hält uns wach. Plötzlich krähen die Hähne wie wild! Ein zweiter Blick auf die Uhr: 5:30 Uhr. Zeit zum Aufstehen, Guten Morgen, Malapascua!

Das letzte Mal haben wir auf den Philippinen den Rucksack gepackt, auf den Rücken geschnallt und sind drauf los gereist. Und wie immer, das Übliche halt: Multicab, Bus, Fähre, Drecksloch Cebu mit dem teuersten Zimmer unserer bisherigen Reise, Taxi, Bus, Bangka und zu guter Letzt ein kleiner Fußmarsch in’s Dorf. Da sind wir nun, leicht strapaziert von der Anreise, an dem letzten Aufenthaltsort unserer Philippinen-Reise: Malapascua, eine kleine vorgelagerte Insel im Norden von Cebu. Und eine nette kotzende Gastfamilie.

Der weiße Strand blendet uns schon von der Bangka aus. Wir sehen die Palmen im Wind schwingen und hören die Kinder aus der Ferne lachen! Durch’s Wasser schimmern die Korallen: Wenn das mal nicht ein gebührender Abschluss für die Philippinen wird!

Auf der Insel herrschen optimale Bedingungen für einen kurzen Erholungsurlaub: Konstante 28° – im Wasser. Wassertiefe: Optimal für ein paar ausgiebige Bahnen und ein paar Sprünge von den Klippen. Wasserfarbe: Blauer, als im Hallenbad. Und immer wieder die Frage: Wie??? Ihr seid keine Taucher? Nein, sind wir nicht!

Um ehrlich zu sein, sind wir mit schnorcheln momentan noch bestens bedient!

Wir genießen das Schnorcheln, das rege Inseltreiben und auf ein letztes Mal die volle Schönheit der Philippinen!

Und das mit dem Tauchen – das überlegen wir uns noch, auf Indonesien oder spätestens auf …! ;-)

 

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