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Rescued – Gerettet
Thailand

Rescued – Gerettet

Hallo, ich bin Marlee, 14 Jahre jung, gebürtig aus Burma und lebe bei Destiny Rescue. Heute möchte ich Euch meine Geschichte erzählen:

Ich komme gebürtig aus einer sehr armen Familie in Myanmar. Mein Vater starb, als ich sehr jung war und meine Mutter heiratete daraufhin weitere zwei Mal. Meine Mutter leidet unter Drogensucht, was dazu führte, dass sie oft seltsame Dinge tat, die eine Mutter normalerweise nicht tut. Ich habe 5 weitere Geschwister und die sind von drei verschiedenen Männern. Leider wurde die Drogensucht meiner Mutter so schlimm, dass sie sich nicht um uns kümmerte. Einer Tages entschied meine Mutter, dass sie mich und meine kleine Schwester nicht mehr wollte. So einfach so, weil es zu teuer war und sie es nicht mehr konnte. Also wurden wir zu meiner Oma und meinem Stief-Opa nach Süd-Thailand geschickt. Leider reichte es meiner Mutter nicht aus, dass wir nur hier lebten. Sie brauchte Geld für ihre Drogen und zwang mich, in einer Karaoke-Bar (Bordell) zu arbeiten. In einer Karaoke-Bar zu arbeiten bedeutet die Männer dort zu bespaßen, mit ihnen Sex zu haben, für sie zu singen, für sie zu tanzen – pure Demütigung! Wisst ihr, wie es ist, nackt vor diesem Haufen Männer zu stehen, von ihnen begafft zu werden, wenn man (Un-)Glück hat, von ihnen ausgewählt zu werden, wie ein Tier im Zoo, um ihnen dann „Spaß“ zu bringen? So ging es Tag ein, Tag aus. Der Bordellbetreiber zwang mich Tag und Nacht zu arbeiten. Ich war gebrochen, fühlte mich so schmutzig, so gedemütigt, wollte nicht mehr leben!

In Burma hatte ich von Gott gehört, ich glaubte an ihn und so schrie ich in meiner Not zu ihm, dass er mich doch hier raus holen sollte, dass er mich retten sollte, denn SO ein Leben konnte ich nicht mehr leben! Ich mein, ich bin 14! Wie soll das Leben weiter gehen?

Den Tag nach meinem Gebet erschien ein Mitarbeiter von Destiny Rescue. Er begann ein Gespräch mit mir, ich wusste nicht, ob ich ihm vertrauen könnte. Was, wenn auch er so mit mir umgehen würde? Was, wenn ich auch bei ihm wie ein Tier behandelt werden würde? Was, wenn auch er lügen würde? Der Mann kam wieder, und wieder und erzählte mir, dass er mir einen sicheren Platz zum Leben geben könnte, einen Ort, wo noch mehr Mädels, wie ich leben. Einen Ort, in dem Menschen mich liebten, wo ich arbeiten könnte. Einfach ein Ort, an dem ich sicher bin und mir eine Perspektive geboten wird.

Ich erinnerte mich an mein Gebet und wusste, dass Gott diesen Mann geschickt hatte. Ich begann ihm zu vertrauen. An dem Tag, an dem ich ihm sagte, dass ich aus dieser Hölle raus will, kam er und sein Team und sie brachte mich zu Destiny Rescue. Da waren Menschen, die sich um mich kümmerten. Menschen, die mir Liebe schenkten, Geborgenheit. Die Menschen redeten mit mir, ich konnte ihnen meine Geschichte erzählen. Wir beteten zusammen und Gott heilte mich. Er heilt mein gebrochenes Herz, er gibt mir das Gefühl wieder etwas Wert zu sein. Ich bin ihm so dankbar, dass ER mich gerettet hat.

Da war aber noch meine kleine Schwester, auch sie war jetzt 11 und in einem Alter, in dem sie schon Geld in einer Karaoke-Bar (Bordell) einbringen konnte. Ich erzählte den Mitarbeitern davon und wir gingen in das Dorf meiner Großeltern. Das Rescue-Team klärte sie auf, dass es andere Möglichkeiten gibt, Geld zu verdienen, als die Mädels in Karaoke-Bars zu stecken. Dass auch die Mädels, die weder schreiben, noch lesen können, etwas Wert sind. Ich berichtete ihnen davon, wo ich jetzt lebe und dass es mir dort gut gehe. Dass ich dort zur Schule gehe und auch Geld verdiene, um irgendwann selbstständig leben zu können. Sie beschlossen, dass es das beste für meine Schwester wäre, mit mir zu gehen! Was für ein Wunder! Jetzt sind wir beide hier – frei, glücklich, gerettet!

Rescued – Gerettet
Thailand

Rescued – Gerettet

Hallo, ich bin Marlee, 14 Jahre jung, gebürtig aus Burma und lebe bei Destiny Rescue. Heute möchte ich Euch meine Geschichte erzählen:

Ich komme gebürtig aus einer sehr armen Familie in Myanmar. Mein Vater starb, als ich sehr jung war und meine Mutter heiratete daraufhin weitere zwei Mal. Meine Mutter leidet unter Drogensucht, was dazu führte, dass sie oft seltsame Dinge tat, die eine Mutter normalerweise nicht tut. Ich habe 5 weitere Geschwister und die sind von drei verschiedenen Männern. Leider wurde die Drogensucht meiner Mutter so schlimm, dass sie sich nicht um uns kümmerte. Einer Tages entschied meine Mutter, dass sie mich und meine kleine Schwester nicht mehr wollte. So einfach so, weil es zu teuer war und sie es nicht mehr konnte. Also wurden wir zu meiner Oma und meinem Stief-Opa nach Süd-Thailand geschickt. Leider reichte es meiner Mutter nicht aus, dass wir nur hier lebten. Sie brauchte Geld für ihre Drogen und zwang mich, in einer Karaoke-Bar (Bordell) zu arbeiten. In einer Karaoke-Bar zu arbeiten bedeutet die Männer dort zu bespaßen, mit ihnen Sex zu haben, für sie zu singen, für sie zu tanzen – pure Demütigung! Wisst ihr, wie es ist, nackt vor diesem Haufen Männer zu stehen, von ihnen begafft zu werden, wenn man (Un-)Glück hat, von ihnen ausgewählt zu werden, wie ein Tier im Zoo, um ihnen dann „Spaß“ zu bringen? So ging es Tag ein, Tag aus. Der Bordellbetreiber zwang mich Tag und Nacht zu arbeiten. Ich war gebrochen, fühlte mich so schmutzig, so gedemütigt, wollte nicht mehr leben!

In Burma hatte ich von Gott gehört, ich glaubte an ihn und so schrie ich in meiner Not zu ihm, dass er mich doch hier raus holen sollte, dass er mich retten sollte, denn SO ein Leben konnte ich nicht mehr leben! Ich mein, ich bin 14! Wie soll das Leben weiter gehen?

Den Tag nach meinem Gebet erschien ein Mitarbeiter von Destiny Rescue. Er begann ein Gespräch mit mir, ich wusste nicht, ob ich ihm vertrauen könnte. Was, wenn auch er so mit mir umgehen würde? Was, wenn ich auch bei ihm wie ein Tier behandelt werden würde? Was, wenn auch er lügen würde? Der Mann kam wieder, und wieder und erzählte mir, dass er mir einen sicheren Platz zum Leben geben könnte, einen Ort, wo noch mehr Mädels, wie ich leben. Einen Ort, in dem Menschen mich liebten, wo ich arbeiten könnte. Einfach ein Ort, an dem ich sicher bin und mir eine Perspektive geboten wird.

Ich erinnerte mich an mein Gebet und wusste, dass Gott diesen Mann geschickt hatte. Ich begann ihm zu vertrauen. An dem Tag, an dem ich ihm sagte, dass ich aus dieser Hölle raus will, kam er und sein Team und sie brachte mich zu Destiny Rescue. Da waren Menschen, die sich um mich kümmerten. Menschen, die mir Liebe schenkten, Geborgenheit. Die Menschen redeten mit mir, ich konnte ihnen meine Geschichte erzählen. Wir beteten zusammen und Gott heilte mich. Er heilt mein gebrochenes Herz, er gibt mir das Gefühl wieder etwas Wert zu sein. Ich bin ihm so dankbar, dass ER mich gerettet hat.

Da war aber noch meine kleine Schwester, auch sie war jetzt 11 und in einem Alter, in dem sie schon Geld in einer Karaoke-Bar (Bordell) einbringen konnte. Ich erzählte den Mitarbeitern davon und wir gingen in das Dorf meiner Großeltern. Das Rescue-Team klärte sie auf, dass es andere Möglichkeiten gibt, Geld zu verdienen, als die Mädels in Karaoke-Bars zu stecken. Dass auch die Mädels, die weder schreiben, noch lesen können, etwas Wert sind. Ich berichtete ihnen davon, wo ich jetzt lebe und dass es mir dort gut gehe. Dass ich dort zur Schule gehe und auch Geld verdiene, um irgendwann selbstständig leben zu können. Sie beschlossen, dass es das beste für meine Schwester wäre, mit mir zu gehen! Was für ein Wunder! Jetzt sind wir beide hier – frei, glücklich, gerettet!

12 Kommentare

Erika unrau

15 Dezember , 2012 at 8:01 pm

Wow! Schön, dass es Destiny Rescue gibt! Gott ist groß!!

RenArtis

19 Dezember , 2012 at 1:44 pm

Du sagst es!

Pa-Ma

4 Dezember , 2012 at 8:50 pm

Es sind nicht die reichen Länder, die einem das Leben bereichern. Gut, dass ihr das so mitteilt.

RenArtis

5 Dezember , 2012 at 3:07 am

Das ist wahr!

Andreas Siebert

3 Dezember , 2012 at 12:01 pm

Wenn ich so etwas lese oder höre, dann weint immer mein Herz! Wir waren demletzt evangelesieren. Nach ca. 3 Stunden wollten wir nach hause fahren, denn es wurde schon langsam dunkel... Wir versammelten uns an unserem Treffpunkt. Wir wollten grade los gehe... und um die ecke kammen so richtige "böse Jungs" nach der art: Was guckst du? Fresse, schnautze sonst tot! Doch ich habe sie angesprochen... nachdem sie mir ihre geschichten erzählt haben, waren die nicht mehr die "coolen Jungs" sondern Kinder die liebe brauchen! @ german kids, die hier jetzt wohnen Was ich damit sagen will ist, ihr braucht nicht in andere länder zureisen und dort Kindern helfen, es sind sooo viele Kinder hier in Deutschland die Deine Hilfe benötigen. Du muss nur die Augen aufmachen und sehen. @ Renartis Möge Gott euch weiterhin segnen! In Liebe Andreas

RenArtis

4 Dezember , 2012 at 3:24 am

Danke, Andi für diese ermutigenden Worte! P.S.: Ihr fehlt uns! Wie wäre es mal mit nem Skype-Date?

Elly

3 Dezember , 2012 at 10:44 am

Mir laufen gerade die Tränen runter. Wie schön das es solche Organisationen gibt. Es gibt so viele Kinder auf der Welt die solch ein Schicksal haben. Gerade musste ich auch an die Mädchen in Bulgarien denken die auf unseren Freizeiten waren und die wir wieder in die grausamen Hände ihrer Väter/Erzieher und somit ihrer Vergewaltiger geben mussten.

Jenny & Viktor

3 Dezember , 2012 at 7:38 pm

heftig!

RenArtis

4 Dezember , 2012 at 3:22 am

Es ist so gut zu wissen, dass Menschen da sind, die helfen und vor allem, dass GOTT noch größer ist, als all dieses Leid! Als wir im Gottesdienst waren und Du siehst diese Mädels, die GOTT loben, die einander trösten und für einander beten und die einfach nur übergücklich sind, dass sie frei sind - das sind Momente, die unsere Reise und unser Leben einfach bereichern! Und wenn Gott einem eine solche Arbeit an's Herz legt, dann kann man Dinge verändern! :-)

Edsi

3 Dezember , 2012 at 7:44 am

wow

RenArtis

2 Februar , 2013 at 10:35 am

Wow, danke für's Verlinken und für die schöne Beschreibung!

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