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Knallharter Reisealltag
Philippinen

Knallharter Reisealltag

Info: „Das Flugzeug ist momentan kaputt!, so die korpulente Dame an der Gästehaus-Rezeption. Jetzt können wir uns auch die Wasserbüffel und die spielenden Kinder auf der Landebahn erklären. Doch mit der Fähre den gleichen Weg wieder zurück? Kommt nicht in die Tüte! Immer schön nach dem Motto: Niemals denselben Weg, wie auf dem Hinweg. Und da das Flugzeug kaputt ist, wählen wir eben den Landweg. Und der sieht dann ungefähr so aus: Bus, Bus, Fähre, Tricycle, Bus, Bus, kurzer Boxenstop und eine Nacht in Surigao mit einer Maus unterm Bett, Tricycle, Fähre, Bus. Na dann reisen wir mal los!

Eins, zwei, drei… sechs riesige Laster. Wow! Und da sind ja noch eine ganze Menge Busse mit an Bord eins, zwei…“ „Mister! Miiister! Ich denke Ihre Frau sucht nach Ihnen!“ „Oh, oh! Jetzt wird’s ernst!

Während sich Artis seelenruhig und ungeachtet auf das oberste Deck geschmuggelt hat, sitzt Renate im Schatten, vertieft in ihr Buch, als sie ein Matrosen vorsichtig anspricht: „M’am, wo fahren Sie hin?“ Selbstsicher entgegnet diese: „Nach Maasin! Das Schiff fährt doch nach Maasin, oder?“ „Sie müssen hier in einen Bus umsteigen.“ „Ähm, wie jetzt? Ich dachte… Und wo ist eigentlich mein Mann?“ Da erst bemerkt sie, dass sie mittlerweile die einzigen Passagiere auf der Fähre sind und von unten alle schaulustig gaffen: Was macht denn die Blonde da noch?Ich glaube, Ihr Mann macht irgendwo Fotos.“ Ja, das sieht stark nach ihm aus!

Verzweifelt beginnt Renate nach ihrem Ehegatten zu suchen, doch dieser hat sich mal wieder in der letzten Ecke versteckt, um ungestört zu knipsen.

Endlich kommen zwei knackig braun gebrannte Beine in hässlichen Badelatschen die Treppe runter geeilt. Da ist ja der Herr Fotograf! Jetzt aber nichts wie runter von dem Kutter, die ganze Mannschaft wartet mal wieder nur auf uns!

Lachend über die komische Situation verlassen wir morgens um 7:00 Uhr bereits die zweite Fähre und steigen in den nächsten Bus für weitere 4 Stunden. Seit 5:00 Uhr auf Achse. Im Bus versucht man uns über den Tisch zu ziehen, wir bleiben hartnäckig und lassen uns vom heiligen Judas nicht um unser Geld betrügen.

Und wie unser vorheriger Tag aussah? Ähnlich: 13 Stunden Hardcorereisen. Tricycle, Jeepneys, Fähren, Busse, kleine Snacks nebenbei to go und lästige Blicke:

Eine blonde Schönheit am anderen Ende der Erde. Da guckt man doch gerne hin! 😉


Und lohnt sich der ganze Reisestress überhaupt? Werden wir sehen, wenn wir irgendwann mal ankommen…

 

Knallharter Reisealltag
Philippinen

Knallharter Reisealltag

Info: „Das Flugzeug ist momentan kaputt!, so die korpulente Dame an der Gästehaus-Rezeption. Jetzt können wir uns auch die Wasserbüffel und die spielenden Kinder auf der Landebahn erklären. Doch mit der Fähre den gleichen Weg wieder zurück? Kommt nicht in die Tüte! Immer schön nach dem Motto: Niemals denselben Weg, wie auf dem Hinweg. Und da das Flugzeug kaputt ist, wählen wir eben den Landweg. Und der sieht dann ungefähr so aus: Bus, Bus, Fähre, Tricycle, Bus, Bus, kurzer Boxenstop und eine Nacht in Surigao mit einer Maus unterm Bett, Tricycle, Fähre, Bus. Na dann reisen wir mal los!

Eins, zwei, drei… sechs riesige Laster. Wow! Und da sind ja noch eine ganze Menge Busse mit an Bord eins, zwei…“ „Mister! Miiister! Ich denke Ihre Frau sucht nach Ihnen!“ „Oh, oh! Jetzt wird’s ernst!

Während sich Artis seelenruhig und ungeachtet auf das oberste Deck geschmuggelt hat, sitzt Renate im Schatten, vertieft in ihr Buch, als sie ein Matrosen vorsichtig anspricht: „M’am, wo fahren Sie hin?“ Selbstsicher entgegnet diese: „Nach Maasin! Das Schiff fährt doch nach Maasin, oder?“ „Sie müssen hier in einen Bus umsteigen.“ „Ähm, wie jetzt? Ich dachte… Und wo ist eigentlich mein Mann?“ Da erst bemerkt sie, dass sie mittlerweile die einzigen Passagiere auf der Fähre sind und von unten alle schaulustig gaffen: Was macht denn die Blonde da noch?Ich glaube, Ihr Mann macht irgendwo Fotos.“ Ja, das sieht stark nach ihm aus!

Verzweifelt beginnt Renate nach ihrem Ehegatten zu suchen, doch dieser hat sich mal wieder in der letzten Ecke versteckt, um ungestört zu knipsen.

Endlich kommen zwei knackig braun gebrannte Beine in hässlichen Badelatschen die Treppe runter geeilt. Da ist ja der Herr Fotograf! Jetzt aber nichts wie runter von dem Kutter, die ganze Mannschaft wartet mal wieder nur auf uns!

Lachend über die komische Situation verlassen wir morgens um 7:00 Uhr bereits die zweite Fähre und steigen in den nächsten Bus für weitere 4 Stunden. Seit 5:00 Uhr auf Achse. Im Bus versucht man uns über den Tisch zu ziehen, wir bleiben hartnäckig und lassen uns vom heiligen Judas nicht um unser Geld betrügen.

Und wie unser vorheriger Tag aussah? Ähnlich: 13 Stunden Hardcorereisen. Tricycle, Jeepneys, Fähren, Busse, kleine Snacks nebenbei to go und lästige Blicke:

Eine blonde Schönheit am anderen Ende der Erde. Da guckt man doch gerne hin! 😉


Und lohnt sich der ganze Reisestress überhaupt? Werden wir sehen, wenn wir irgendwann mal ankommen…

 

3 Kommentare

Grandaris Canaria

17 März , 2013 at 2:06 pm

Hola, vielen Dank für den sehr informativen und schönen Artikel. Die Bilder sind wirklich wunderbar. Durch das lesen des Artikels ist man für einige Zeit in einer anderen Welt. Ich wünsche euch noch eine gute und spannende Reise. Viele Grüße aus Spanien. Sinceramente suyo Grandaris C.

RenArtis

18 März , 2013 at 8:57 am

Vielen Dank! Das ist das Ziel: Euch kurz mitzunehmen in unsere Welt!

Pa-Ma

15 März , 2013 at 7:13 pm

Ach ihr die Reisenden. Wir merken nichts von der knallharten Reise. Nur Renate mit den Rucksäcken und Artis sein Schatten unten. Danke für diesen Bericht!

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