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Nichts für Anfänger!
Palau

Nichts für Anfänger!

Seid ihr bereit zum Abtauchen?“, ruft der Instructor über‘s ganze Boot! „Auf jeden Fall sind wir bereit!“, antworten wir voller Euphorie und Vorfreude ohne jede Ahnung, was uns da unten erwartet. Im selben Moment noch ruft der lustige Instructor: „OK! Vergesst eure Taschenlampen nicht und ich hoffe, ihr habt keine Probleme mit Platzangst! Enjoy your DIVE!, und springt  ins Wasser.
Was?
Was meint der langhaarige Typ mit Platzangst und wozu benötigen wir eine Taschenlampe???

Der Tauchgang beginnt bei uns wie gewohnt mit der super coolen Rückwärtsrolle vom Boot. Bereits der erste Blick unter Wasser verrät uns, was der braun gebrannte Typ mit Platzangst meinte. Direkt unter uns befindet sich ein Loch.
Blue Hole“, wie es auch so schön genannt wird.
Jeder ist scharf darauf und träumt davon hier einmal abzutauchen und ausgerechnet unser erster Tauchgang findet an diesem Spot statt! Doch wir Anfänger sind alles andere als scharf drauf. Der Puls rast! Wir sind aufgeregt! Müssen wir jetzt wirklich da rein? Ok, immer schön locker bleiben und ruhig atmen! Könnte sein, dass wir doch Platzangst haben? Aber wie zeigt man das unter Wasser? Jetzt heißt es Arschbacken zusammenkneifen und nichts wie durch da!

Schwerelos gleiten wir in das im Durchmesser 10-15 Meter tiefblaue Loch hinein. Und jetzt wird uns erst Recht bewusst, was der Guide mit Platzangst meinte. Wie in einem Fahrstuhlschacht sinken wir hinab. Wir geben acht auf die mit zahlreichen Korallen besetzten Seitenwände, um diese mit unseren Flossen und Flaschen nicht zu beschädigen. Eigentlich müssen wir ruhiger atmen, doch die Aufregung lässt es nicht zu!

Wir gleiten immer tiefer in das senkrechte und scheinbar unendlich tiefe Loch hinein, bis sich dann am Ende ein riesiger Raum öffnet.

Irgendwann erreichen wir schließlich den sandig, steinigen Grund. Ein Blick aufs Tacho – 28 Meter! Uns fällt beinahe der Lungenautomat aus dem Mund! Sind wir nicht eigentlich Open Water Diver und haben eine maximale Tauchtiefe von 18 Metern? Aber der Guide meinte nur: „Macht euch keine Sorgen, folgt mir einfach!“ Gesagt, getan!

Zahlreiche Sonnenstrahlen strahlen durch den senkrechten Höhlenschacht zu uns in die kühle Tiefe. Absolute Ruhe, keine vorbei rasenden Boote, kein Gelächter, kein Geschrei. Du hörst nur deinen regelmäßigen Atem, spürst die leichte Strömung und siehst unterschiedlichste Fische seelenruhig an dir vorbei ziehen. Keiner sagt etwas, keiner stört, keiner belästigt – unterm Meeresspiegel herrscht eine andere Welt. Jeder lebt für sich in seiner eigenen Blase.

Unsere Sauerstoffblasen gleiten langsam und elegant die Höhlenwand entlang. Höher und immer höher, zielstrebig Richtung atmosphärischer Umgebung. Es sind zu viele Blasen! Wir sollten lernen ruhiger zu atmen! Doch wie soll man bei so einer Faszination ruhig atmen? Schwerelos schweben wir nun in der riesigen Höhlenkammer vor uns her, während die Profitaucher ihre Funzeln anknipsen und die Unterwasserhöhle mit ihren Bewohnern erkunden. Ein Blick nach oben zur Wasseroberfläche – Wahnsinn was für eine Sicht! An der Felswand entdecken wir etwas Seltsames. Ein kleines Irgendetwas blinkt wie eine LED Show vor sich hin – so etwas haben wir bis Dato nur in Unterwasserdokumentationen gesehen.

Durch eine seitliche Höhlenöffnung gleiten wir weiter ins unendlich große Unterwasserparadies und werden auch sogleich von einem riesigen Schwarm Barrakudas begrüßt, die synchron an uns vorbeiziehen. Auf dem Weg widmen wir unsere Aufmerksamkeit einem riesigen, grünen Napoleon. Neugierig begleitet er unseren Tauchgang, den wir Richtung „Blue Corner fortsetzen. Schön schleimig fühlt sich der gut einen Meter große, dicklippige, beinahe kumpelartige Fisch an.

Doch irgendwann hat unser 50-minütiges Abendteuer ein Ende. Artis hängt an der Tauchflasche vom Instructor, seine Flasche ist beinahe leer gehechelt und die restliche Luft reicht nur noch gerade mal zum Auftauchen. Zu aufregend war dieses Unterwasserabendteuer. Während wir langsam zu zweit auftauchen, taucht der Rest der Gruppe noch eine Runde weiter, bis sie schließlich mit halbem Tank an die Oberfläche kommen – wie schaffen die das bloß?

Zurück auf dem Boot machen wir eine Mittagspause, bevor es zum nächsten Tauchabenteuer geht – Shark City. Dabei bekommen wir Besuch von einem anderen Boot.

Wo kommst du weg?“, wir lauschen den Fremden bei ihrem Smalltalks. „Hawaii, ich wohne an dem Strand, wo Obama seinen Urlaub verbringt!“ „Ach wirklich? Da war ich auch schon mal. Schön dort!“ Wir sind definitiv nicht mehr in einem asiatischen Dritte-Welt-Land unterwegs und definitiv die einzigen Backpacker!

Wo wir sind? Wir sind dort, wo der Regenbogen aufhört!

24. Regenbogen

Wir befinden uns in einem Atoll, welches auch die Perle Mikronesiens genannt wird! Kurz gesagt ist es das wohl das Paradies auf Erden, zumindest für denjenigen, der die Unterwasserwelt liebt!

Willkommen in Palau!

23. ...Palau

Nichts für Anfänger!
Palau

Nichts für Anfänger!

Seid ihr bereit zum Abtauchen?“, ruft der Instructor über‘s ganze Boot! „Auf jeden Fall sind wir bereit!“, antworten wir voller Euphorie und Vorfreude ohne jede Ahnung, was uns da unten erwartet. Im selben Moment noch ruft der lustige Instructor: „OK! Vergesst eure Taschenlampen nicht und ich hoffe, ihr habt keine Probleme mit Platzangst! Enjoy your DIVE!, und springt  ins Wasser.
Was?
Was meint der langhaarige Typ mit Platzangst und wozu benötigen wir eine Taschenlampe???

Der Tauchgang beginnt bei uns wie gewohnt mit der super coolen Rückwärtsrolle vom Boot. Bereits der erste Blick unter Wasser verrät uns, was der braun gebrannte Typ mit Platzangst meinte. Direkt unter uns befindet sich ein Loch.
Blue Hole“, wie es auch so schön genannt wird.
Jeder ist scharf darauf und träumt davon hier einmal abzutauchen und ausgerechnet unser erster Tauchgang findet an diesem Spot statt! Doch wir Anfänger sind alles andere als scharf drauf. Der Puls rast! Wir sind aufgeregt! Müssen wir jetzt wirklich da rein? Ok, immer schön locker bleiben und ruhig atmen! Könnte sein, dass wir doch Platzangst haben? Aber wie zeigt man das unter Wasser? Jetzt heißt es Arschbacken zusammenkneifen und nichts wie durch da!

Schwerelos gleiten wir in das im Durchmesser 10-15 Meter tiefblaue Loch hinein. Und jetzt wird uns erst Recht bewusst, was der Guide mit Platzangst meinte. Wie in einem Fahrstuhlschacht sinken wir hinab. Wir geben acht auf die mit zahlreichen Korallen besetzten Seitenwände, um diese mit unseren Flossen und Flaschen nicht zu beschädigen. Eigentlich müssen wir ruhiger atmen, doch die Aufregung lässt es nicht zu!

Wir gleiten immer tiefer in das senkrechte und scheinbar unendlich tiefe Loch hinein, bis sich dann am Ende ein riesiger Raum öffnet.

Irgendwann erreichen wir schließlich den sandig, steinigen Grund. Ein Blick aufs Tacho – 28 Meter! Uns fällt beinahe der Lungenautomat aus dem Mund! Sind wir nicht eigentlich Open Water Diver und haben eine maximale Tauchtiefe von 18 Metern? Aber der Guide meinte nur: „Macht euch keine Sorgen, folgt mir einfach!“ Gesagt, getan!

Zahlreiche Sonnenstrahlen strahlen durch den senkrechten Höhlenschacht zu uns in die kühle Tiefe. Absolute Ruhe, keine vorbei rasenden Boote, kein Gelächter, kein Geschrei. Du hörst nur deinen regelmäßigen Atem, spürst die leichte Strömung und siehst unterschiedlichste Fische seelenruhig an dir vorbei ziehen. Keiner sagt etwas, keiner stört, keiner belästigt – unterm Meeresspiegel herrscht eine andere Welt. Jeder lebt für sich in seiner eigenen Blase.

Unsere Sauerstoffblasen gleiten langsam und elegant die Höhlenwand entlang. Höher und immer höher, zielstrebig Richtung atmosphärischer Umgebung. Es sind zu viele Blasen! Wir sollten lernen ruhiger zu atmen! Doch wie soll man bei so einer Faszination ruhig atmen? Schwerelos schweben wir nun in der riesigen Höhlenkammer vor uns her, während die Profitaucher ihre Funzeln anknipsen und die Unterwasserhöhle mit ihren Bewohnern erkunden. Ein Blick nach oben zur Wasseroberfläche – Wahnsinn was für eine Sicht! An der Felswand entdecken wir etwas Seltsames. Ein kleines Irgendetwas blinkt wie eine LED Show vor sich hin – so etwas haben wir bis Dato nur in Unterwasserdokumentationen gesehen.

Durch eine seitliche Höhlenöffnung gleiten wir weiter ins unendlich große Unterwasserparadies und werden auch sogleich von einem riesigen Schwarm Barrakudas begrüßt, die synchron an uns vorbeiziehen. Auf dem Weg widmen wir unsere Aufmerksamkeit einem riesigen, grünen Napoleon. Neugierig begleitet er unseren Tauchgang, den wir Richtung „Blue Corner fortsetzen. Schön schleimig fühlt sich der gut einen Meter große, dicklippige, beinahe kumpelartige Fisch an.

Doch irgendwann hat unser 50-minütiges Abendteuer ein Ende. Artis hängt an der Tauchflasche vom Instructor, seine Flasche ist beinahe leer gehechelt und die restliche Luft reicht nur noch gerade mal zum Auftauchen. Zu aufregend war dieses Unterwasserabendteuer. Während wir langsam zu zweit auftauchen, taucht der Rest der Gruppe noch eine Runde weiter, bis sie schließlich mit halbem Tank an die Oberfläche kommen – wie schaffen die das bloß?

Zurück auf dem Boot machen wir eine Mittagspause, bevor es zum nächsten Tauchabenteuer geht – Shark City. Dabei bekommen wir Besuch von einem anderen Boot.

Wo kommst du weg?“, wir lauschen den Fremden bei ihrem Smalltalks. „Hawaii, ich wohne an dem Strand, wo Obama seinen Urlaub verbringt!“ „Ach wirklich? Da war ich auch schon mal. Schön dort!“ Wir sind definitiv nicht mehr in einem asiatischen Dritte-Welt-Land unterwegs und definitiv die einzigen Backpacker!

Wo wir sind? Wir sind dort, wo der Regenbogen aufhört!

24. Regenbogen

Wir befinden uns in einem Atoll, welches auch die Perle Mikronesiens genannt wird! Kurz gesagt ist es das wohl das Paradies auf Erden, zumindest für denjenigen, der die Unterwasserwelt liebt!

Willkommen in Palau!

23. ...Palau

20 Kommentare

Weltentdecker

16 Mai , 2013 at 3:02 pm

Echt sau cool, dass ihr jetzt auf Palau seid! Und wir müssen uns hier wieder an den deutschen Terminstress gewöhnen :-/ Genießt noch eure Zeit! Genießt sie wirklich!! Das Wiederkommen ist hart......

RenArtis

16 Mai , 2013 at 11:23 pm

Palau ist ein Traum und sehr entspannt... Wir sind gespannt, wie das Wiederkommen wird! Aber euch einen schoenen Fruehling! ;-)

Regers

14 Mai , 2013 at 4:45 pm

Maaaaan, seht ihr entspannt aus :-) Genießt die restliche Zeit, bevor ihr euch wieder in die Arbeit stürzt ;-)

Dennis

13 Mai , 2013 at 5:50 pm

Ihr habt meinen vollsten NEID.

RenArtis

15 Mai , 2013 at 6:37 am

Bitte schön! ;-)

your dennis

13 Mai , 2013 at 1:50 pm

Meeeega! Cool!

RenArtis

15 Mai , 2013 at 6:38 am

Super Fantabilistico!

Jenfa

13 Mai , 2013 at 12:29 pm

Krasikovski! Das ist echt der Wahnsinn ich beneide euch so das ihr das alles gesehn habt , selbst die Bilder sind einfach nur krass! See you soon:))

RenArtis

15 Mai , 2013 at 6:39 am

Warte erst mal auf den Rest! Schwesterchen! Das wird sich in dein Kopf fressen!

Olja

13 Mai , 2013 at 11:55 am

O.O Wow! :) Ich freu mich schon, wenn ihr wieder hier seid!! :) :) :)

RenArtis

15 Mai , 2013 at 6:53 am

Du bist da wohl nicht die Einzige! :-)

Irene

13 Mai , 2013 at 11:20 am

So interessant :))) wow hammer stories ;)) ich Beneide euch zwei und freue mich das ihr so viel erleben dürft :))))

RenArtis

15 Mai , 2013 at 6:41 am

Hey Irene! Belass es nicht beim beneiden, sondern ahme nach! ;-) So haben's wir gemacht!

die Raaben

13 Mai , 2013 at 9:01 am

... es ist unfassbar schön... wie schön muss dann die himmlische Herrlichkeit sein - frag ich mich? Genießt es - ich freu mich für Euch!!!

RenArtis

15 Mai , 2013 at 6:13 am

Wir wissen es nicht! Vielen Dank, dass du dich mit uns freust!

SeRa

13 Mai , 2013 at 6:53 am

Hammer Insel. Unglaublich. Wie seit ihr denn von Indonesien da rüber gekommen? Fluglinie?

RenArtis

15 Mai , 2013 at 6:11 am

Das stimmt! Hammer Insel! Ach was, es sind hunderte hammer Inseln! Unsere Linie hat sich folgender Maßen zusammengesetzt: Indonesien/ Jakarta - Südkorea/ Seoul - Palau/ Koror alles mit Korean Air.

Pa-Ma

13 Mai , 2013 at 6:16 am

Boa! Kinder-Kinder!!! Der Schöpfer!!!!Wie geht es: so schön zu sein? Die Worte fehlen!!!

RenArtis

15 Mai , 2013 at 6:08 am

Wer ist schön? Wir oder die Landschaft?

Pa-Ma

15 Mai , 2013 at 7:25 am

Natürlich: BEIDES!!!!

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