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Tag 40
Portugal

Tag 40

Start: Cabo Espichel
Ziel: Praia de Carvalhal
Zwischenstopps: Mittagessen in einem kleinen Dörfchen, Badespaß am Meer
Strecke: 174 km
Fahrzeit: 3h 20min
Wetter: 25°C ☼
Kiddies: gut drauf! Matteo bekommt sogar seinen Mittagsschlaf
Eltern: Renate’s Geduld wird auf die Probe gestellt

Für Renate war die Nacht sehr gut – ausnahmsweise mal. Und ausnahmsweise mal war sie für mich eher durchwachsen. Mit einem dicken Klotz in der Windel werde ich mitten in der Nacht von dem kleinen Scheißer geweckt: „Papa.“, flüstert er mir ins Ohr. „Ich habe Lucky shot!“ Nebenbei ->Ein Lucky Shot ist bei uns, wenn er sauber das Ding in der Keramikschüssel versenkt und der Po relativ sauber bleibt. Ich hebe die Bettdecke an und es kommt mir eine feine Duftnote entgegen. Ich schalte eine kleine Funzel ein und gehe stumm meiner väterlichen Verpflichtung nach. Ein erster vorsichtiger verschlafener Blick in die Windel: Kein Lucky Shot! Eher eine platt gelegene Flunder! Ich kämpfe mit der Ohnmacht.

Schlafende Meute

Enie ist wach

Mit neuer Windel, war an Schlaf natürlich nicht mehr zu denken. Ich weiß nicht, wie oft er sich auf mich rauf und wieder runter gerollt hat. Ich weiß nicht, wie oft er gestreichelt und gekratzt werden wollte und dann doch wieder nicht, oder wie oft ich ihn davon abbringen musste nach oben zu klettern, wo Renate und Enie tief und fest ihren Schlaf genossen. Hab ich mir so die Elternzeit vorgestellt?

DCIM121GOPRO

DCIM121GOPRO

Und weil Matteo am Abend zuvor recht früh eingeschlafen ist, war er auch deswegen der Meinung früh aufwachen zu müssen. Bom dia!

Am Atlantik

Am Atlantik-3

Am Atlantik-4

Mit einem wunderschönen Sonnenaufgang beginnt bei uns der Tag. In aller Ruhe erkunden wir die Gegend bevor wir wieder durchstarten. Und als wir durchstarten wollen, will ich auch noch kurz durchstarten. Frau und Kinder sitzen bereits im Auto. Ich stehe draußen und kämpfe. Ich kämpfe mit meinem Männerspielzeug. Das blöde Ding will einfach nicht. Der Motor ist bereits warm gelaufen, die Sonne wärmt den Innenraum des Dicken auf. Die Kinder beginnen zu quengeln und die Frau drückt auf die Hupe. Ein Blick durch die Windschutzscheibe verrät mir, dass ich eigentlich lieber einsteigen sollte. „Ich bekomm‘ die gleich zum Fliegen!“, vergewissere ich Renate. Die blöde Drohne spinnt in den letzten Tagen. Ich würde jetzt gerne eine kleine Luftaufnahme machen, doch das olle Ding streikt! Ich schmeiße das Ding gleich auf den Boden! Ich bleibe hartnäckig und Renate übt sich in Geduld. Sie dreht schweigend das Fenster runter. Ich höre die Kinder nörgeln. Das sollte als Botschaft reichen. „Ich hab’s gleich soweit!“ Lüge Nr. 1 für heute.

Eine exakte halbe Stunde später rollen wir stillschweigend weiter auf der Straße unserer Elternzeit. Ein ganzes Wegstück weiter sind die Kinder eingeschlafen und ich wage etwas Mutiges: „Hier eine Aufnahme mit der Drohne, das wäre genial.“ Ein Blick auf den Beifahrersitz genügt. Wir rollen lieber weiter.

 

Tag 40
Portugal

Tag 40

Start: Cabo Espichel
Ziel: Praia de Carvalhal
Zwischenstopps: Mittagessen in einem kleinen Dörfchen, Badespaß am Meer
Strecke: 174 km
Fahrzeit: 3h 20min
Wetter: 25°C ☼
Kiddies: gut drauf! Matteo bekommt sogar seinen Mittagsschlaf
Eltern: Renate’s Geduld wird auf die Probe gestellt

Für Renate war die Nacht sehr gut – ausnahmsweise mal. Und ausnahmsweise mal war sie für mich eher durchwachsen. Mit einem dicken Klotz in der Windel werde ich mitten in der Nacht von dem kleinen Scheißer geweckt: „Papa.“, flüstert er mir ins Ohr. „Ich habe Lucky shot!“ Nebenbei ->Ein Lucky Shot ist bei uns, wenn er sauber das Ding in der Keramikschüssel versenkt und der Po relativ sauber bleibt. Ich hebe die Bettdecke an und es kommt mir eine feine Duftnote entgegen. Ich schalte eine kleine Funzel ein und gehe stumm meiner väterlichen Verpflichtung nach. Ein erster vorsichtiger verschlafener Blick in die Windel: Kein Lucky Shot! Eher eine platt gelegene Flunder! Ich kämpfe mit der Ohnmacht.

Schlafende Meute

Enie ist wach

Mit neuer Windel, war an Schlaf natürlich nicht mehr zu denken. Ich weiß nicht, wie oft er sich auf mich rauf und wieder runter gerollt hat. Ich weiß nicht, wie oft er gestreichelt und gekratzt werden wollte und dann doch wieder nicht, oder wie oft ich ihn davon abbringen musste nach oben zu klettern, wo Renate und Enie tief und fest ihren Schlaf genossen. Hab ich mir so die Elternzeit vorgestellt?

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Und weil Matteo am Abend zuvor recht früh eingeschlafen ist, war er auch deswegen der Meinung früh aufwachen zu müssen. Bom dia!

Am Atlantik

Am Atlantik-3

Am Atlantik-4

Mit einem wunderschönen Sonnenaufgang beginnt bei uns der Tag. In aller Ruhe erkunden wir die Gegend bevor wir wieder durchstarten. Und als wir durchstarten wollen, will ich auch noch kurz durchstarten. Frau und Kinder sitzen bereits im Auto. Ich stehe draußen und kämpfe. Ich kämpfe mit meinem Männerspielzeug. Das blöde Ding will einfach nicht. Der Motor ist bereits warm gelaufen, die Sonne wärmt den Innenraum des Dicken auf. Die Kinder beginnen zu quengeln und die Frau drückt auf die Hupe. Ein Blick durch die Windschutzscheibe verrät mir, dass ich eigentlich lieber einsteigen sollte. „Ich bekomm‘ die gleich zum Fliegen!“, vergewissere ich Renate. Die blöde Drohne spinnt in den letzten Tagen. Ich würde jetzt gerne eine kleine Luftaufnahme machen, doch das olle Ding streikt! Ich schmeiße das Ding gleich auf den Boden! Ich bleibe hartnäckig und Renate übt sich in Geduld. Sie dreht schweigend das Fenster runter. Ich höre die Kinder nörgeln. Das sollte als Botschaft reichen. „Ich hab’s gleich soweit!“ Lüge Nr. 1 für heute.

Eine exakte halbe Stunde später rollen wir stillschweigend weiter auf der Straße unserer Elternzeit. Ein ganzes Wegstück weiter sind die Kinder eingeschlafen und ich wage etwas Mutiges: „Hier eine Aufnahme mit der Drohne, das wäre genial.“ Ein Blick auf den Beifahrersitz genügt. Wir rollen lieber weiter.

 

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