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Ten! Ten!

In Guilin hatten wir keine große Pause. Die City ist mit seinen 650.000 Einwohner uns immer noch zu groß! Wir wollen einfach raus. Raus aus dem Großstdjungel. Wir wollen keinen Asphalt mehr unter den Füßen spüren. Wir wollen endlich wieder lockeren, steinigen, staubigen oder auch sandigen Boden unter den Füßen! Wir wollen wieder am Ende des Tages unsere Füße, die einen Staubabdruck unserer Latschen haben, waschen können, bis der Abdruck nicht mehr sichtbar ist. Wir wollen einfach nur die Countryside (Landleben) von China sehen! Da Guilin eine relativ große Stadt ist, beschlossen wir hier schnellst möglich zu verschwinden.

Plan:

Mit dem Bus ins 90 km entfernte Yangshou mit seinen 300.000 Seelen. Dort auf einen anderen Bus umsteigen und mit dem ungefähr eine Stunde Fahrt bis nach Xing Ping.Und nun sind wir hier in Xing Ping. Umgeben von Bergen, Reisfelder, vereinzelten Feuerstellen und wieder vielen Chinesen, welche einem eine Fahrt auf einem Bambusfloos  quer über den Li River andrehen wollen. Xing Ping zählt nur noch 36.000 Seelen. Ja, das ist schon ein kleines chinesisches Dorf!Unser Hostel in Xing Ping ist der reine Wahnsinn! Ein exklusiver und momentan sehr beliebter Backpackertreff. Hier bleiben wir! Doch ohne Moos nix los. Wir haben gerade mal so viel Geld dabei, dass es für eine Nacht, 2 Schüsseln Reis und eine Fahrt für die Waschmaschine reicht. Und die nette Dame an der Rezeption fragt uns noch: „Habt ihr die E-Mail den nicht bekommen, dass ihr euch reichlich Geld mitnehmen sollt? Hier in Xing Ping gibt es nämlich keinen VISA Bankautomaten!“ RenArtis: „Ähm, ähm… welche E-Mail? Außerdem meinte eine andere nette Dame in Guilin, dass es hier genug Geldautomaten gibt!“ Artis: „Pansen hat mit mir bereits in Guilin gesprochen und der meinte es gäbe hier in Xing Ping Pong keinen einzigen Geldautomaten.“ Pansen hat vollkommen Recht gehabt. Hätten wir mal alle auf Pansen gehört, besonders ich Artis! Denn mein  „Pansen“, so heißt mein Bauchgefühl, hat immer Recht! Und er hat mich wirklich noch nie im Stich gelassen! Gerade auf unserer Reise haben wir schon oft auf ihn gehört und er hat uns geholfen. Das ist jetzt wirklich kein Scherz. Die Einen werden wieder sagen: „Das ist doch Instinkt“ oder Adere werden wiederum sagen: „Das ist die weibliche Intuition die da in dir steckt“. Doch ich sage euch: „Es ist eine von Gott geschenkte Gabe! Und diese Gabe möchten wir auf unserer Reise benutzen! Um gut und ohne größere Schwierigkeiten zu reisen.“

Jetzt stehen wir da mit unserem Talent. Ein neuer Plan muss her! Und der lautet wie folgt:

Renate richtet schon mal das Zimmer schön ein, während Artis zurück in die nächst größere Stadt fährt. Dieses ist Yungshou, wie bereits erwähnt eine Stunde Fahrt entfernt, um etwas Geld aufzutreiben.Ok, cooler Plan! Ich fahre nun los in die Stadt. Zurück wo wir vor knapp einer halben Stunde her kamen. Nach einer geschlagenen Stunde erreiche ich wieder Yungshou. Und als könnte es nicht besser kommen beginnt es zu regnen an. Na super! Toll! Danke! Aber eigentlich kein Problem! Ich laufe mal eben um den Block zur Bank hebe etwas Geld ab und komme zurück zum Bus. Den Weg hat mir ja die nette Dame an der Rezeption auch noch detailgetreu aufgeschrieben und aufgemalt. Das ist ein Kinderspiel! Pansen: „Du willst einer Skizze trauen, die eine Frau gezeichnet hat?“ Artis: „ Ja will ich! Außerdem ist sie wohl schon öfter in Yongshou gewesen, als ich, da muss sie sich ja auskennen! Und sie hat mir sogar 2 Wege aufgemalt! Einer ist einfach und der andere ist etwas schwieriger.“So laufe ich durch den tropenartigen Regen und habe natürlich den einfachen Weg gewählt. Durchnässt bis auf die Knochen finde ich die beschriebene Stelle. Und siehe da: Ein Post Office. Aber keine Bank weit und breit. Pansen lacht sich kaputt: „ Na was hab ich dir gesagt?“ Ok! Ich frage eine andere Nette Dame im Postoffice nach der Bank of China. Sie versteht mich nicht. Ok ich zeichne ihr das Chinesische Symbol für Bank auf ein Blatt Papier. Sie lacht nur und zeigt mir den Weg einfach zurück und auf der linken Seite. Ich bedanke mich und will gerade gehen, da ruft sie ganz munter: „Ten! Ten!“ Ja, ja! Zu Fuß 10 Minuten. Ich schaffe das in 5 Minuten! Nach wirklich 5 Minuten habe ich die Bank gefunden! Mit vollgesogenen Latschen betrete ich die Bank um Cash abzuheben. In dem Moment frage ich mich, warum ich eigentlich die aus Kork und Leder gefälschten  Birkenstocklatschen gekauft habe. Die schnell trocknenden Wegwerfbadegummilatschen für 30 Cent hätten es auch getan. Ich verlasse wieder die Bank und siehe da, der Regen hat aufgehört! Jetzt weiß ich auch was die Dame aus dem Postoffice mit „Ten“ meinte! In 10 Minuten hört der Tropenregen auf bleib hier im trockenen!

Ten! Ten!

In Guilin hatten wir keine große Pause. Die City ist mit seinen 650.000 Einwohner uns immer noch zu groß! Wir wollen einfach raus. Raus aus dem Großstdjungel. Wir wollen keinen Asphalt mehr unter den Füßen spüren. Wir wollen endlich wieder lockeren, steinigen, staubigen oder auch sandigen Boden unter den Füßen! Wir wollen wieder am Ende des Tages unsere Füße, die einen Staubabdruck unserer Latschen haben, waschen können, bis der Abdruck nicht mehr sichtbar ist. Wir wollen einfach nur die Countryside (Landleben) von China sehen! Da Guilin eine relativ große Stadt ist, beschlossen wir hier schnellst möglich zu verschwinden.

Plan:

Mit dem Bus ins 90 km entfernte Yangshou mit seinen 300.000 Seelen. Dort auf einen anderen Bus umsteigen und mit dem ungefähr eine Stunde Fahrt bis nach Xing Ping.Und nun sind wir hier in Xing Ping. Umgeben von Bergen, Reisfelder, vereinzelten Feuerstellen und wieder vielen Chinesen, welche einem eine Fahrt auf einem Bambusfloos  quer über den Li River andrehen wollen. Xing Ping zählt nur noch 36.000 Seelen. Ja, das ist schon ein kleines chinesisches Dorf!Unser Hostel in Xing Ping ist der reine Wahnsinn! Ein exklusiver und momentan sehr beliebter Backpackertreff. Hier bleiben wir! Doch ohne Moos nix los. Wir haben gerade mal so viel Geld dabei, dass es für eine Nacht, 2 Schüsseln Reis und eine Fahrt für die Waschmaschine reicht. Und die nette Dame an der Rezeption fragt uns noch: „Habt ihr die E-Mail den nicht bekommen, dass ihr euch reichlich Geld mitnehmen sollt? Hier in Xing Ping gibt es nämlich keinen VISA Bankautomaten!“ RenArtis: „Ähm, ähm… welche E-Mail? Außerdem meinte eine andere nette Dame in Guilin, dass es hier genug Geldautomaten gibt!“ Artis: „Pansen hat mit mir bereits in Guilin gesprochen und der meinte es gäbe hier in Xing Ping Pong keinen einzigen Geldautomaten.“ Pansen hat vollkommen Recht gehabt. Hätten wir mal alle auf Pansen gehört, besonders ich Artis! Denn mein  „Pansen“, so heißt mein Bauchgefühl, hat immer Recht! Und er hat mich wirklich noch nie im Stich gelassen! Gerade auf unserer Reise haben wir schon oft auf ihn gehört und er hat uns geholfen. Das ist jetzt wirklich kein Scherz. Die Einen werden wieder sagen: „Das ist doch Instinkt“ oder Adere werden wiederum sagen: „Das ist die weibliche Intuition die da in dir steckt“. Doch ich sage euch: „Es ist eine von Gott geschenkte Gabe! Und diese Gabe möchten wir auf unserer Reise benutzen! Um gut und ohne größere Schwierigkeiten zu reisen.“

Jetzt stehen wir da mit unserem Talent. Ein neuer Plan muss her! Und der lautet wie folgt:

Renate richtet schon mal das Zimmer schön ein, während Artis zurück in die nächst größere Stadt fährt. Dieses ist Yungshou, wie bereits erwähnt eine Stunde Fahrt entfernt, um etwas Geld aufzutreiben.Ok, cooler Plan! Ich fahre nun los in die Stadt. Zurück wo wir vor knapp einer halben Stunde her kamen. Nach einer geschlagenen Stunde erreiche ich wieder Yungshou. Und als könnte es nicht besser kommen beginnt es zu regnen an. Na super! Toll! Danke! Aber eigentlich kein Problem! Ich laufe mal eben um den Block zur Bank hebe etwas Geld ab und komme zurück zum Bus. Den Weg hat mir ja die nette Dame an der Rezeption auch noch detailgetreu aufgeschrieben und aufgemalt. Das ist ein Kinderspiel! Pansen: „Du willst einer Skizze trauen, die eine Frau gezeichnet hat?“ Artis: „ Ja will ich! Außerdem ist sie wohl schon öfter in Yongshou gewesen, als ich, da muss sie sich ja auskennen! Und sie hat mir sogar 2 Wege aufgemalt! Einer ist einfach und der andere ist etwas schwieriger.“So laufe ich durch den tropenartigen Regen und habe natürlich den einfachen Weg gewählt. Durchnässt bis auf die Knochen finde ich die beschriebene Stelle. Und siehe da: Ein Post Office. Aber keine Bank weit und breit. Pansen lacht sich kaputt: „ Na was hab ich dir gesagt?“ Ok! Ich frage eine andere Nette Dame im Postoffice nach der Bank of China. Sie versteht mich nicht. Ok ich zeichne ihr das Chinesische Symbol für Bank auf ein Blatt Papier. Sie lacht nur und zeigt mir den Weg einfach zurück und auf der linken Seite. Ich bedanke mich und will gerade gehen, da ruft sie ganz munter: „Ten! Ten!“ Ja, ja! Zu Fuß 10 Minuten. Ich schaffe das in 5 Minuten! Nach wirklich 5 Minuten habe ich die Bank gefunden! Mit vollgesogenen Latschen betrete ich die Bank um Cash abzuheben. In dem Moment frage ich mich, warum ich eigentlich die aus Kork und Leder gefälschten  Birkenstocklatschen gekauft habe. Die schnell trocknenden Wegwerfbadegummilatschen für 30 Cent hätten es auch getan. Ich verlasse wieder die Bank und siehe da, der Regen hat aufgehört! Jetzt weiß ich auch was die Dame aus dem Postoffice mit „Ten“ meinte! In 10 Minuten hört der Tropenregen auf bleib hier im trockenen!

16 Kommentare

Nancy Löwen

3 September , 2012 at 6:24 pm

Mensch ihr macht Sachen :D ihr erlebt echt viel! Ihr macht mir das schon seid längerem total schmackhaft, also jetz weiß ich was ich mache wenn ich mal geheiratet haben ;) Wünsche euch weiter Gottes Segen! P.s. Hör auf euer Pansen :D

Olja :)

2 September , 2012 at 3:42 pm

:) Oh, das Zimmer sieht echt gemütlich und schön aus!! :) Und die Gegend scheint auch sehr hübsch zu sein! :) Aber am Besten ist das Foto, wo ihr aus dem Bus steigt!!! :D Der Hammer!... Die haben wohl auch noch nie eine große Blonde in echt gesehen... ;D Ich wünsche euch noch eine schöne Zeit! Und GOTTES Segen! :)

RenArtis

3 September , 2012 at 2:34 am

Es ist der WAHNSINN hier! Die Landschaft, die Menschen, das Essen! Leider reisen wir heute schon ab, aber das nächste wunderbare Land steht an und wir freuen uns schon sehr! :-) Und ja, wir haben erst beim Durchschauen der Fotos gesehen, dass die so geschockt geschaut haben :-D Wir haben Dich lieb und auch Dir den Segen des Allmächtigen!!!

Danyz

1 September , 2012 at 10:03 pm

Aaaaah ich hab euer Geschenk bekommen! Danke! Mein Portmonee gibt nämlich gerade den Geist auf :)

RenArtis

2 September , 2012 at 12:44 am

Cool!Endlich!!! :-D

Daniel Peters

31 August , 2012 at 4:24 pm

Hahaha... "Ten Ten" ist echt gut... Da hat dein Pansen nichts zu gesagt?

RenArtis

1 September , 2012 at 3:53 am

Nop... Der war da noch am überlegen und ich war schon unterwegs.

Pa-Ma

31 August , 2012 at 5:59 am

Renate, schauen die Frauen dich so an? Oder ist es ne Fotomontage?

RenArtis

31 August , 2012 at 6:08 am

:-D Wir haben es erst später gesehen, dass die so geschockt geguckt haben! Haben sehr gelacht! Normalerweise gucken die etwas freundlicher! ;-)

RenArtis

31 August , 2012 at 6:16 am

Artis: Ich einfach nur normal geguckt.

Jenny&Viktor

31 August , 2012 at 5:08 am

Sieht sehr gemütlich aus, fast wie unser Schlafzimmer ;-) Wir hoffen ihr findet liebe Menschen, die gleichgesinnt sind. Und das 4. Foto sieht sehr vielversprechend aus... <3

RenArtis

31 August , 2012 at 6:06 am

Wow, Euer Shlafzimmer ist fertig? Schickt uns mal Bilder! :-) Es ist auch so wunderschön hier! Es ist nicht in Worte zu fassen!!!

Pa-Ma

30 August , 2012 at 9:05 pm

Die Ruhepause gönnen wir euch auch! Erholt euch bis zum nächsten Tripp!!! Genist die Zeit!!!!!!!!!!

RenArtis

31 August , 2012 at 1:54 am

Das machen wir! Es ist traumhaft hier!

Ro Ni

30 August , 2012 at 5:01 pm

Pansen:D

RenArtis

31 August , 2012 at 1:54 am

Ja, das ist sein Name.

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