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Tubing
Laos

Tubing

Es ist 22:23 Uhr. Wir sitzen in einem Restaurant, welches für wenig Geld dicke fette Portion zum Mampfen auf den Tisch haut (Otherside Restaurant) und zur „späten Stunde“ auch für die geselligen Gruppierungen, welche auf dem Boden um einen Tisch hocken, in 1 Liter Eimern leckere gratis Himbeercocktails serviert. Plötzlich……wird die Musik aus gemacht. Es ist ein Zeichen. Ein Zeichen, das die Gäste dezent, aber klar darum bittet, zu bezahlen und leise nach Hause zu gehen. Wenn man sein monströses Chicken- Sandwich mit Pommes nicht geschafft hat, dann hat man(n) einfach nur Pech oder war zu langsam, denn um pünktlich 22:30 Uhr werden die Schotten dicht gemacht! Und in der Hinsicht sind die Laoten wirklich diszipliniert! Es ist sensationell! Alle Läden, alle Bars und Restaurants schließen synchron Tore und Türen.Es ist ein Phänomen, welchem wir auf den Grund gehen wollen. Was hat das Ganze auf sich? Und was bringt den sonst so gemächlichen Laoten plötzlich zur Pünktlichkeit?Vor gut 3 Monaten sah das alles noch ein wenig anders aus: Bis in die frühen Morgenstunden wurde das niedliche Fischerdörfchen mit Hard-Core-Techno beschallt. Um diese Musik zu vertragen, muss man sich schon in einem bestimmten Zustand befinden. Es wurde gefeiert, gesoffen und geraucht, als gäbe es kein Morgen.Das Highlight in diesem Örtchen war nicht die atemberaubende Landschaft oder die relaxten Einheimischen, sondern das gemeinsame Zudröhnen und auf einem Traktor- oder LKW-Reifen den Nam Xong Fluss hinunter treiben lassen: Tubing! Ein Heidenspaß, bei dem man sich sitzend in einem Schwimmreifen den gemütlichen Fluss hinunter treiben lässt. Auf dem Weg wurden die Touristen am Flussufer in Bars mit billigem Fusel und hochprozentigem Bier regelrecht abgefüllt. Und als Beilage wurde nicht selten ne Portion Opium und Ähnliches konsumiert. Schmerzlos trieben die Schnapsleichen in 50er Gruppen den Fluss hinunter. Dabei kamen sie auf die besten Ideen wie z.B. von 7 Meter hohen Bäumen ins 0,75 m tiefe Wasser zu springen. Und nicht selten mit dem hirnlosen Kopf zu erst. Es waren weder Krokodile, noch giftige Schlangen im Fluss, die jährlich dutzenden Touristen das Leben kosteten. Nein, es waren genau diese und ähnlich dämliche Aktionen.

Das Tubing hat nicht nur täglich über 500 Touristen angezogen, sondern auch vor über 2 Monaten den laotischen Präsidenten Choummali Saignason höchstpersönlich. Dieser wollte nicht etwa selbst Tuben, sondern er hat dem ganzen heidnischen Treiben ein Ende gesetzt. Sämtliche Bars am Flussufer wurden von einem Tag auf den anderen geschlossen, Regeln für das allabendliche Treiben und Strafen für den Konsum von Drogen wurden festgelegt. So kostet jetzt ein Joint nicht mehr 10.000 Kip, sondern ganz schnell auch 5.000.000 Kip! Aha, jetzt verstehen wir die angenehme Nachtruhe ab 22.30 Uhr!Vangvien ist nicht mehr der asiatische Ballermann und die Gemächlichkeit der Laoten kehrt wieder zurück. In nüchterem Zustand ist das Tuben im knietiefen Wasser eine sehr entspannte Angelegenheit! Man brät in der Sonne, unterhält sich mit den lustigen Mittubern, stoppt, um Höhlen zu entdecken und nimmt zum Ende hin die laotischen Kids mit, die den Fluss allmählich wieder für sich zurück erobern.

Tubing
Laos

Tubing

Es ist 22:23 Uhr. Wir sitzen in einem Restaurant, welches für wenig Geld dicke fette Portion zum Mampfen auf den Tisch haut (Otherside Restaurant) und zur „späten Stunde“ auch für die geselligen Gruppierungen, welche auf dem Boden um einen Tisch hocken, in 1 Liter Eimern leckere gratis Himbeercocktails serviert. Plötzlich……wird die Musik aus gemacht. Es ist ein Zeichen. Ein Zeichen, das die Gäste dezent, aber klar darum bittet, zu bezahlen und leise nach Hause zu gehen. Wenn man sein monströses Chicken- Sandwich mit Pommes nicht geschafft hat, dann hat man(n) einfach nur Pech oder war zu langsam, denn um pünktlich 22:30 Uhr werden die Schotten dicht gemacht! Und in der Hinsicht sind die Laoten wirklich diszipliniert! Es ist sensationell! Alle Läden, alle Bars und Restaurants schließen synchron Tore und Türen.Es ist ein Phänomen, welchem wir auf den Grund gehen wollen. Was hat das Ganze auf sich? Und was bringt den sonst so gemächlichen Laoten plötzlich zur Pünktlichkeit?Vor gut 3 Monaten sah das alles noch ein wenig anders aus: Bis in die frühen Morgenstunden wurde das niedliche Fischerdörfchen mit Hard-Core-Techno beschallt. Um diese Musik zu vertragen, muss man sich schon in einem bestimmten Zustand befinden. Es wurde gefeiert, gesoffen und geraucht, als gäbe es kein Morgen.Das Highlight in diesem Örtchen war nicht die atemberaubende Landschaft oder die relaxten Einheimischen, sondern das gemeinsame Zudröhnen und auf einem Traktor- oder LKW-Reifen den Nam Xong Fluss hinunter treiben lassen: Tubing! Ein Heidenspaß, bei dem man sich sitzend in einem Schwimmreifen den gemütlichen Fluss hinunter treiben lässt. Auf dem Weg wurden die Touristen am Flussufer in Bars mit billigem Fusel und hochprozentigem Bier regelrecht abgefüllt. Und als Beilage wurde nicht selten ne Portion Opium und Ähnliches konsumiert. Schmerzlos trieben die Schnapsleichen in 50er Gruppen den Fluss hinunter. Dabei kamen sie auf die besten Ideen wie z.B. von 7 Meter hohen Bäumen ins 0,75 m tiefe Wasser zu springen. Und nicht selten mit dem hirnlosen Kopf zu erst. Es waren weder Krokodile, noch giftige Schlangen im Fluss, die jährlich dutzenden Touristen das Leben kosteten. Nein, es waren genau diese und ähnlich dämliche Aktionen.

Das Tubing hat nicht nur täglich über 500 Touristen angezogen, sondern auch vor über 2 Monaten den laotischen Präsidenten Choummali Saignason höchstpersönlich. Dieser wollte nicht etwa selbst Tuben, sondern er hat dem ganzen heidnischen Treiben ein Ende gesetzt. Sämtliche Bars am Flussufer wurden von einem Tag auf den anderen geschlossen, Regeln für das allabendliche Treiben und Strafen für den Konsum von Drogen wurden festgelegt. So kostet jetzt ein Joint nicht mehr 10.000 Kip, sondern ganz schnell auch 5.000.000 Kip! Aha, jetzt verstehen wir die angenehme Nachtruhe ab 22.30 Uhr!Vangvien ist nicht mehr der asiatische Ballermann und die Gemächlichkeit der Laoten kehrt wieder zurück. In nüchterem Zustand ist das Tuben im knietiefen Wasser eine sehr entspannte Angelegenheit! Man brät in der Sonne, unterhält sich mit den lustigen Mittubern, stoppt, um Höhlen zu entdecken und nimmt zum Ende hin die laotischen Kids mit, die den Fluss allmählich wieder für sich zurück erobern.

5 Kommentare

Nancy Löwen

13 November , 2012 at 7:27 pm

Oha.....keine Worte.......ich hoffe nur euch geht's gut ;) das ist das wichtigste :-* hab euch lieb

Pa-Ma

12 November , 2012 at 3:11 pm

O,ja! Schön, dass das Ganze noch vor euch abgeschaffen wurde.So könnt ihr es geniessen.... Schön!!!! Und den Sandwich muss man halt schneller kauen, was? Unser PC ist immer noch nicht fertig... Haben gestern auch schön gefeiert!!!

RenArtis

14 November , 2012 at 11:18 am

Das hört sich doch schön an :-)

Jenny & Viktor

12 November , 2012 at 8:27 am

aufregend ;-)

Olja :)

11 November , 2012 at 2:19 pm

Na denn... :) Oha! .... Nicht die Laoten sind die Chaoten... ;) Wir feiern gleich mit der Verwandtschaft. :)

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