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We ♥ Shanghai

13.00 Uhr in Shanghai: Die Sonne scheint uns auf den Kopf, es weht eine leichte Brise vom Huangpu River – so lässt es sich einigermaßen gut aushalten in der Bullenhitze! Wir haben uns auf das bunte Treiben auf der East Nanjing Road eingelassen und schwimmen einfach mit dem Storm. Dabei hoppen wir von einem klimatisierten Einkaufszentrum in das Nächste und staunen über das weite Spektrum der chinesischen Einkaufsmärkte. Hätten wir mal, als nur unseren Rucksack dabei, würden wir uns hier einen Massagesessel, einen Reiskocher, einen Ventilator, gaaaaanz viele schöne Kleider (Renate), Elektrospielzeug, u.s.w. gekauft. Doch uns bleibt nur das Gaffen, denn vermutlich säßen wir sonst  hier fest, denn die Preise in Shanghai sind so ziemlich europäisch, wenn nicht gar übereuropäisch! Doch der Kampf gegen die Kaufsucht macht selbst uns irgendwann mal hungrig und wir beschließen, wie fast jeden Tag zum People’s Square zu schlendern, dort durch Exit 3 in die 1930th Street zu gehen, um in unserem Stammlokal für 10 Y eine ordentliche Portion chinesischer Spaghetti in uns rein zu schlingen.Aber nein, heute versuchen wir mal was Anderes! Zwei Blöcke weiter entdecken wir ein Restaurant.

1. Hier essen viele Chinesen.
2. Menükarte hat Bilder.
3. Menükarte hat ein wenig Englisch.
4. Die Portionen sehen groß aus.
5. Die Preise sind innerhalb unserer Preisklasse.

Hier beschließen wir zu speisen.Mit Händen und Füßen wird die Bestellung aufgegeben. Wir sind gespannt! Und wie wir es von zu Hause gewohnt sind: Vor dem Essen, Hände waschen! Unser Standardplan: Artis sucht die sanitäre Anlage, macht seine Erledigungen, wäscht gründlich seine Hände und kommt zurück zum Tisch. Anschließend erzählt Artis Renate wie sie ebenfalls die Örtlichkeiten findet und der Rest erklärt sich von selbst. Bis dato so weit, so gut. Artis geht zielsicher in die höher gelegene Etage. Dort kommt ihm der Geruch vom Essen entgegen. Hmmm, lecker. Aber jetzt bloß nicht von dem Geruch ablenken lassen. Du hast eine Aufgabe! Ok. Er reißt sich zusammen und geht seiner Aufgabe nach. Er erblickt entlang des Flures einen dicken Mann. Er lehnt da rauchend, oben ohne und nur mit einer Schürze bekleidet  an einem Türrahmen. Er winkt ihm zu und zeigt an ihm vorbei. Ah der Mann in der Schürze ist wohl der Chefkoch hier im Laden und weiß, dass sein Gast die Toilette sucht. Ein Blick an dem dicken Typen vorbei verrät, dass es die Küche ist. Dunkel, verraucht und wohl nicht gerade sauber. Artis folgt den Anweisungen und verläuft sich schnell im dunklen Flur. Instinktiv wurde mit Mühe die sanitäre Anlage gefunden. Zwei sich gerade umziehende Männer begrüßen Artis freundlich. Es stinkt, es ist dreckig, dunkel , gruselig und der Blick in das Waschbecken lässt es einem kalt den Rücken runter laufen. Rückwärts schnell aus der Toilette raus, möglichst wieder denselben Weg im Zick Zack zurück ins Restaurant. Den Blick in die Küche vermeiden und einfach brav mit Renate auf die Bestellung warten. Entschuldige Mama: Wir haben unsere Hände nicht gewaschen! Es hat auch recht gut geschmeckt!Ansonsten waren wir hier ziemlich viel am relaxen und viel mit der Metro, oder auch zu Fuß unterwegs. Natürlich immer mit der Kamera bewaffnet. Denn wenn wir eins in China gelernt haben, dann ist es das Fotografieren: Nicht die Qualität ist entscheidend, sondern die Quantität! Hier wird nicht in der Gegend rum geschaut, sondern die Schönheit der Dinge nur auf dem Display der Kamera begutachtet.Und nun geht unsere Zeit in Shanghai langsam dem Ende entgegen. Wir müssen nur noch eine Nacht hier im Großstadjungel überleben. Warum überleben? Shanghai erwartet die kommende Nacht einen Taifun. Aber kein Grund zur Sorge, so meint Ben. Wow, STOP! Taifun? Was für ein Taifun? Und wer ist eigentlich Ben?

Also mal von vorne: Unsere Zeit im Hostel wurde uns irgendwann zu langweilig. Irgendwie konnte man sich mit niemandem so recht anfreunden oder bekannt machen. Alle sind irgendwie für sich selbst unterwegs. Jeder spricht so seine Sprache (überwiegend Chinesisch oder Französisch). Die große Sprachbarriere macht das Kennenlernen schwierig. Eine Lösung, um Menschen kennen zu lernen muss her! So haben wir uns bei Couchsurfing angemeldet und sind auf die Schnapsidee gekommen in Shanghai mit dem Couchsurfen zu beginnen. Angemeldet, Anfrage geschickt und bei Ben, einem Engländer, der Deutsch spricht und hier in Shanghai Computerspiele entwickelt gelandet. Er bietet keine Couch sondern ein Doppelbett in Übergröße mit Bad Ensuite in einem stilvoll eingerichteten Appartement an. Warum nicht zu dem netten Kerl, der seine Deutschkenntnisse auffrischen möchte? Sehr gute Erfahrung, die wir hier gesammelt haben! Das war keineswegs das letzte Mal couchsurfen!

In diesem Sinne Gute Nacht aus Shanghai!

We ♥ Shanghai

13.00 Uhr in Shanghai: Die Sonne scheint uns auf den Kopf, es weht eine leichte Brise vom Huangpu River – so lässt es sich einigermaßen gut aushalten in der Bullenhitze! Wir haben uns auf das bunte Treiben auf der East Nanjing Road eingelassen und schwimmen einfach mit dem Storm. Dabei hoppen wir von einem klimatisierten Einkaufszentrum in das Nächste und staunen über das weite Spektrum der chinesischen Einkaufsmärkte. Hätten wir mal, als nur unseren Rucksack dabei, würden wir uns hier einen Massagesessel, einen Reiskocher, einen Ventilator, gaaaaanz viele schöne Kleider (Renate), Elektrospielzeug, u.s.w. gekauft. Doch uns bleibt nur das Gaffen, denn vermutlich säßen wir sonst  hier fest, denn die Preise in Shanghai sind so ziemlich europäisch, wenn nicht gar übereuropäisch! Doch der Kampf gegen die Kaufsucht macht selbst uns irgendwann mal hungrig und wir beschließen, wie fast jeden Tag zum People’s Square zu schlendern, dort durch Exit 3 in die 1930th Street zu gehen, um in unserem Stammlokal für 10 Y eine ordentliche Portion chinesischer Spaghetti in uns rein zu schlingen.Aber nein, heute versuchen wir mal was Anderes! Zwei Blöcke weiter entdecken wir ein Restaurant.

1. Hier essen viele Chinesen.
2. Menükarte hat Bilder.
3. Menükarte hat ein wenig Englisch.
4. Die Portionen sehen groß aus.
5. Die Preise sind innerhalb unserer Preisklasse.

Hier beschließen wir zu speisen.Mit Händen und Füßen wird die Bestellung aufgegeben. Wir sind gespannt! Und wie wir es von zu Hause gewohnt sind: Vor dem Essen, Hände waschen! Unser Standardplan: Artis sucht die sanitäre Anlage, macht seine Erledigungen, wäscht gründlich seine Hände und kommt zurück zum Tisch. Anschließend erzählt Artis Renate wie sie ebenfalls die Örtlichkeiten findet und der Rest erklärt sich von selbst. Bis dato so weit, so gut. Artis geht zielsicher in die höher gelegene Etage. Dort kommt ihm der Geruch vom Essen entgegen. Hmmm, lecker. Aber jetzt bloß nicht von dem Geruch ablenken lassen. Du hast eine Aufgabe! Ok. Er reißt sich zusammen und geht seiner Aufgabe nach. Er erblickt entlang des Flures einen dicken Mann. Er lehnt da rauchend, oben ohne und nur mit einer Schürze bekleidet  an einem Türrahmen. Er winkt ihm zu und zeigt an ihm vorbei. Ah der Mann in der Schürze ist wohl der Chefkoch hier im Laden und weiß, dass sein Gast die Toilette sucht. Ein Blick an dem dicken Typen vorbei verrät, dass es die Küche ist. Dunkel, verraucht und wohl nicht gerade sauber. Artis folgt den Anweisungen und verläuft sich schnell im dunklen Flur. Instinktiv wurde mit Mühe die sanitäre Anlage gefunden. Zwei sich gerade umziehende Männer begrüßen Artis freundlich. Es stinkt, es ist dreckig, dunkel , gruselig und der Blick in das Waschbecken lässt es einem kalt den Rücken runter laufen. Rückwärts schnell aus der Toilette raus, möglichst wieder denselben Weg im Zick Zack zurück ins Restaurant. Den Blick in die Küche vermeiden und einfach brav mit Renate auf die Bestellung warten. Entschuldige Mama: Wir haben unsere Hände nicht gewaschen! Es hat auch recht gut geschmeckt!Ansonsten waren wir hier ziemlich viel am relaxen und viel mit der Metro, oder auch zu Fuß unterwegs. Natürlich immer mit der Kamera bewaffnet. Denn wenn wir eins in China gelernt haben, dann ist es das Fotografieren: Nicht die Qualität ist entscheidend, sondern die Quantität! Hier wird nicht in der Gegend rum geschaut, sondern die Schönheit der Dinge nur auf dem Display der Kamera begutachtet.Und nun geht unsere Zeit in Shanghai langsam dem Ende entgegen. Wir müssen nur noch eine Nacht hier im Großstadjungel überleben. Warum überleben? Shanghai erwartet die kommende Nacht einen Taifun. Aber kein Grund zur Sorge, so meint Ben. Wow, STOP! Taifun? Was für ein Taifun? Und wer ist eigentlich Ben?

Also mal von vorne: Unsere Zeit im Hostel wurde uns irgendwann zu langweilig. Irgendwie konnte man sich mit niemandem so recht anfreunden oder bekannt machen. Alle sind irgendwie für sich selbst unterwegs. Jeder spricht so seine Sprache (überwiegend Chinesisch oder Französisch). Die große Sprachbarriere macht das Kennenlernen schwierig. Eine Lösung, um Menschen kennen zu lernen muss her! So haben wir uns bei Couchsurfing angemeldet und sind auf die Schnapsidee gekommen in Shanghai mit dem Couchsurfen zu beginnen. Angemeldet, Anfrage geschickt und bei Ben, einem Engländer, der Deutsch spricht und hier in Shanghai Computerspiele entwickelt gelandet. Er bietet keine Couch sondern ein Doppelbett in Übergröße mit Bad Ensuite in einem stilvoll eingerichteten Appartement an. Warum nicht zu dem netten Kerl, der seine Deutschkenntnisse auffrischen möchte? Sehr gute Erfahrung, die wir hier gesammelt haben! Das war keineswegs das letzte Mal couchsurfen!

In diesem Sinne Gute Nacht aus Shanghai!

3 Kommentare

Edsi

28 August , 2012 at 10:43 am

schön zu sehen, dass es euch gut geht!!! ♥

Pa-Ma

27 August , 2012 at 8:07 pm

Na, schon auf dem Weg nach Hause? Das wäre ja schön! Hoffentlich, ist ALLES gut!!! Bleibt lieb.

RenArtis

28 August , 2012 at 3:24 am

Haben uns zusammen gerissen und sind gleich erstmal wieder im Zug, aber nicht in dem Richtung nach Hause, da müsst ihr euch noch ein wenig gedulden ;-) Alles ist gut, wir sind lieb! ;-)

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