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Endlich wieder Zug
Indonesien

Endlich wieder Zug

Spät abends landen wir in Jakarta. In der großen, schwer beschäftigten indonesischen Hauptstadt. Probleme an der Kofferausgabe. Wo bleiben unsere Koffer? Plötzlich guckt ein Kopf durch die Gummilamellen am anderen Ende der Gepäckausgabe. Er zeigt auf das nächste Band. Gefühlte 500 bereits gereizte und ungeduldige Indonesier und andere Reisende werden auf dem internationalen Flughafen von Band zu Band gescheucht. Endlich am richtigen Band angekommen, schlagen wir uns tapfer an der vordersten Front. Wir wollen als erstes unsere Taschen abholen, denn langsam haben wir es eilig! Doch außer Gedränge und Geschubse mit den Kofferwagen passiert erst ein mal gar nichts. Heute dauert es eben etwas länger.

Irgendwann sitzen wir dann doch noch im Bus Richtung Bahnhof, doch dort herrscht bereits gähnende Leere. Der letzte Zug verlässt so eben den Bahnhof – wir sind zu spät. Also kaufen wir uns Tickets für den ersten Zug am nächsten Morgen und machen uns auf die Suche nach einem Hotel. Doch diese Geschichte wollen wir euch in allen grausamen Details ersparen! Nur eins wollen wir euch nicht vorenthalten. Nämlich unser Frühstückchen in einem zwei Sterne Hotel um 6 Uhr morgens.

Nach diesem Power-Frühstück sitzen wir voller Vorfreude auch schon im Zug. Wir rollen raus aus Jakarta und direkt in das Vorstadt-Slum. Eine Frau wäscht in einer Plastikschüssel ein frisch geborenes Baby, es scheint erst wenige Tage alt zu sein. Dieser Augenblick lässt uns die Zugfahrt über nicht los. Das Leben lang wird er uns wohl in Erinnerung bleiben. Dennoch versuchen wir die Zugfahrt im „Bisnis Class“ (die günstigste und interessanteste Variante) zu genießen, lehnen uns zurück bestaunen die wunderschöne Reis-Landschaft in Richtung Yogyakarta und freuen uns über jeden Zug, der durch das Fenster in das stickige Abteil zieht.

Gut, dass wir den Nachtzug verpasst haben, denken wir uns uns.

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Endlich wieder Zug
Indonesien

Endlich wieder Zug

Spät abends landen wir in Jakarta. In der großen, schwer beschäftigten indonesischen Hauptstadt. Probleme an der Kofferausgabe. Wo bleiben unsere Koffer? Plötzlich guckt ein Kopf durch die Gummilamellen am anderen Ende der Gepäckausgabe. Er zeigt auf das nächste Band. Gefühlte 500 bereits gereizte und ungeduldige Indonesier und andere Reisende werden auf dem internationalen Flughafen von Band zu Band gescheucht. Endlich am richtigen Band angekommen, schlagen wir uns tapfer an der vordersten Front. Wir wollen als erstes unsere Taschen abholen, denn langsam haben wir es eilig! Doch außer Gedränge und Geschubse mit den Kofferwagen passiert erst ein mal gar nichts. Heute dauert es eben etwas länger.

Irgendwann sitzen wir dann doch noch im Bus Richtung Bahnhof, doch dort herrscht bereits gähnende Leere. Der letzte Zug verlässt so eben den Bahnhof – wir sind zu spät. Also kaufen wir uns Tickets für den ersten Zug am nächsten Morgen und machen uns auf die Suche nach einem Hotel. Doch diese Geschichte wollen wir euch in allen grausamen Details ersparen! Nur eins wollen wir euch nicht vorenthalten. Nämlich unser Frühstückchen in einem zwei Sterne Hotel um 6 Uhr morgens.

Nach diesem Power-Frühstück sitzen wir voller Vorfreude auch schon im Zug. Wir rollen raus aus Jakarta und direkt in das Vorstadt-Slum. Eine Frau wäscht in einer Plastikschüssel ein frisch geborenes Baby, es scheint erst wenige Tage alt zu sein. Dieser Augenblick lässt uns die Zugfahrt über nicht los. Das Leben lang wird er uns wohl in Erinnerung bleiben. Dennoch versuchen wir die Zugfahrt im „Bisnis Class“ (die günstigste und interessanteste Variante) zu genießen, lehnen uns zurück bestaunen die wunderschöne Reis-Landschaft in Richtung Yogyakarta und freuen uns über jeden Zug, der durch das Fenster in das stickige Abteil zieht.

Gut, dass wir den Nachtzug verpasst haben, denken wir uns uns.

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6 Kommentare

Olja :)

8 April , 2013 at 2:30 pm

:-O Die wohnen zwischen den Gleisen!!! Heftig!!...

RenArtis

9 April , 2013 at 1:41 am

Jap, das war wirklich krass!

Edsi

4 April , 2013 at 9:16 am

Na dann freut euch mal umso mehr auf die deutschen knackigen Brötchen! ;-)

RenArtis

5 April , 2013 at 4:28 am

Sind Brötchen das, was man sich verdienen muss?

Pa-Ma

3 April , 2013 at 9:09 am

Wie das Frühstück, so der Bericht...Spaaaß... Wir glauben, ihr habt euch schon erholt. Tankt die Sonne und gute Eindrücke.

RenArtis

3 April , 2013 at 9:41 am

Hihi, ja, aber mittlerweile müssen wir uns wieder erholen! ;-)

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